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Radrennfahrer der MT Melsungen landen auf Platz vier und fünf

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Schon gut in Form: Axel Hauschke. Archivfoto:  Hahn/nh
Schon gut in Form: Axel Hauschke. Archivfoto:  Hahn/nh

Bliesransbach. Bei der Hessenmeisterschaft im saarländischen Bliesransbach verpassten die Radrennfahrer Axel Hauschke und Philipp Sohn vom Regio Team SF der MT Melsungen knapp einen Podiumsplatz.

Der Hauschke wurde über fünf Runden mit einer Gesamtdistanz von 105 Kilometern Vierter, Sohn belegte den fünften Platz. Der Melsunger Enrico Ogliolaro verbuchte als Sechster in der U-23-Klasse einen ersten Erfolg.

Die Titelkämpfe wurden gemeinsam mit dem Saarland und Rheinland-Pfalz als südwestdeutsche Meisterschaft ausgetragen. Auf einem anspruchsvollen, profilierten Kurs mit knackigen Anstiegen trafen die Nordhessen auch auf mehrere Profiteams.

Philipp Sohn befand sich schon bald mit einigen dieser Topfahrer in der Spitzengruppe und hatte keine Probleme, an den Anstiegen das Tempo mitzugehen. „Ich fühlte mich die ganze Zeit gut, vielleicht zu gut“, erklärte der 37 Jahre alte Lehrer. Denn dann ließ er sich am letzten Anstieg dazu verleiten, dem Antritt von Julien Essers zu folgen. Sohn verbrauchte unnötige Kräfte, konnte eine Konterattacke nicht mehr mitgehen und fiel zurück in eine Verfolgergruppe. In dieser platzierte sich Sohn gemeinsam mit Hauschke im Schlusssprint ganz vorn.

„Mit der Platzierung können wir zufrieden sein, auch wenn heute mehr drin war“, bilanzierte Hauschke.

Slavik und Siemon auf Podest

Noch erfolgreicher waren indes die heimischen Senioren, denn Viktor Slavik vom RV 1899 Kassel und Klaus Siemon von der Zweirad-Gemeinschaft schafften den Sprung aufs Podest bei der Siegerehrung in ihren Altersklassen.

Slavik wiederholte seinen zweiten Platz vom vergangenen Jahr. Er musste sich lediglich dem jüngeren Lars Götzler vom RSV Limburg geschlagen geben. Auch Siemon profitierte von seiner intensiven Saisonvorbereitung und wurde Dritter bei den Senioren 3. Nach einem starken Auftritt musste sich der Kasseler lediglich Thomas Hädrich vom RC Fulda und Gary Weir von der RSG Frankfurt beugen.

In den Nachswuchsklassen waren keine nordhessischen Fahrer am Start. (red) Archivfotos: Kasiewicz/nh; Reichert/nh

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