Karate: Northeimer Kampfsportler drücken den Titelkämpfen in Ilsenburg ihren Stempel auf

Haubold ist Deutscher Meister

Stolz! (vorn von links) Arian Ferozi, Janne Haubold, Trainer Mark Haubold und David Illic, umrahmt von ihrer Trainingsgruppe, präsentieren ihre Mitbringsel von der Deutschen Meisterschaft. Fotos: zhp (1)/privat (2)

Ilsenburg. Was für ein Erfolg für den Northeimer Karatekämpfer Janne Haubold! Der 13-Jährige hat bei den Deutschen Meisterschaften in Ilsenburg im freien Kampf (Kumite) in der Altersklasse U14 bis 50 Kilogramm den Titel gewonnen. Dies ist bereits der zweite Deutsche Meistertitel nach 2015 für den Nachwuchsathleten des Vereins Funakoshi Northeim.

Doch damit ist die Erfolgsbilanz des Clubs von Trainer Mark Haubold noch nicht komplett. David Illic holte in der U14 bis 44 Kilogramm den zweiten Platz. Dies gelang auch Arian Ferozi in der U12 bis 38 Kilo. Zudem wurde Hannah Barghorn noch Fünfte bei den Schülern bis 36 Kilo. „Das war ein super-tolles Jahr“, freut sich Trainer Mark Haubold über die Leistungen seiner Schützlinge.

Die jungen Kämpfer hatten sich monatelang auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. Im Finale zahlte sich Janne Haubolds Kampfgeist und sein taktisches Geschick aus, nachdem er 0:1 in Rückstand geraten war. Doch eine Schlagtechnik mit der Hand zum Kopf des Gegners brachte ihn 2:1 in Führung. „Ich habe den Sieg dann über die Zeit gerettet, indem ich meinem Gegner immer wieder ausgewichen bin“, erklärt der Corvi-Schüler, der in diesem Jahr bereits die Croatia Open für sich entschieden hatte.

Seine beiden Mannschaftskameraden, David Illic und Arian Ferozi, hatten in ihren Finalkämpfen das bessere Ende nicht für sich. Sie sind deshalb aber nicht unglücklich. „Ich habe mich richtig gefreut“, sagt David, der in diesem Jahr schon bei den Luxemburg Open triumphiert hat und die achte Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Göttingen besucht. Die Freude über Silber steht auch Arian noch immer ins Gesicht geschrieben. „Das ist mein bisher größter Erfolg.“

Trainer Mark Haubold hat auch noch ein Lob an weitere Beteiligte parat: das engagierte Betreuerteam, unter anderem bestehend aus Vitalij Schimpf und Magnus Barghorn. „Dieser Elternpool, der hinter uns steht, macht unglaublich stark.“ (zhp)

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