Zweite Chance für Leichtathletin

Restle nach Dopingsperre weiter beim PSV

Simret Restle

Kassel. Leichtathletin Simret Restle-Apel darf nach Ablauf ihrer Dopingsperre weiter für den PSV Grün-Weiß Kassel starten. Das teilte der Verein in einer Stellungnahme mit. Der PSV wolle der Athletin eine zweite Chance geben, „auch zur eigenen Rehabilitation“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die 28-Jährige war vergangene Woche vom Deutschen Sportschiedsgericht (DIS) für zwei Jahre gesperrt worden. Die Nationale Anti-Doping-Agentur hatte die Langstreckenläuferin der Einnahme des verbotenen Blutdopingmittels Epo überführt.

Dass erstmals ein Sportler des PSV der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde, sei eine große menschliche Enttäuschung für viele Aktive sowie deren Trainer und Betreuer, sagt PSV-Präsident Ralf Flohr. Nun hofft der Verein, dass Restle die zweite Chance „mit kritischer Selbstreflektion und einem hohen Maß an Durchstehvermögen“ nutzten wird. (lip)

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