Kassel. Mit spektakulären Toren und sehenswerten Abwehraktionen begeisterten die Beachhandballer beim Mega-Handball-Event des Tuspo Waldau. In beiden Turnieren setzten sich zwei befreundete Mannschaften aus dem Rheinland, die mit Jürgen Drewniak denselben Trainer haben, durch.

© Malmus
Jubel über Turniersieg: Die Bonner Mannschaft mit (hinten von links) Astrid Brendemühl, Nadine Weiland, Marie-Sophie Bender, Trainer Jürgen Drewniak, Mina Chung, Judith Wend, (vorn von links) Organisator Mathias Jünemann vom Tuspo Waldau, Daria Benden, Monika Fritz, Melanie Cronenberg und Jana Kewitsch.
Während bei den Männern die Beach Boys Köln gewannen, jubelten bei den Frauen die BonnBons.
Trotz des mäßigen Wetters ließen sich die Beachhandballer den Spaß beim Turnier im Sand nicht nehmen. Bei lauter Musik und ausgelassener Atmosphäre wurden die Sieger ermittelt. Bei beiden Master-Turnieren, die wegen der geringen Teilnehmerzahl mit den Fun-Turnieren zusammengelegt wurden, wurden Punkte bei der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft vergeben.
Im Männer-Finale trafen die Kölner auf die Sandelfen Burscheid. Die Beach Boys setzten sich in der ersten Halbzeit klar durch und führten so mit 1:0 nach Sätzen.
Auch in der zweiten Halbzeit lagen sie in Front, mussten aber drei Sekunden vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen. Daher musste das Golden Goal für die Entscheidung im zweiten Satz sorgen. Bereits im ersten Angriff machte Sascha Koschi mit seinem Treffer den Sieg perfekt.
Auch die Frauen standen den Männern mit sehenswerten Szenen nicht nach. Im Finale zwischen den BonnBons und den Wattwürmchen Hamm ging es spannend zu. Nachdem Bonn den ersten Satz durch das Golden Goal von Jana Kewitsch entschied (13:12), glich Hamm durch ein 11:8 in der zweiten Hälfte aus. Im Penalty-Werfen hielt Bonns Torhüterin Daria Benden einen Penalty und Kewitsch sorgte für die Entscheidung.
Turnierorganisator Mathias Jünemann vom Tuspo Waldau war zufrieden: „Das Turnier verlief okay. Wir hatten jede Menge Spaß, keine Verletzten und noch Glück mit dem Wetter.“
Die heimischen Teams landeten bei den Turnieren auf den hinteren Plätzen. Bei den Männern schnitt Einfachnur Wolfsanger auf dem fünften Rang noch am besten ab.
Auf den Plätzen dahinter landeten The Undrunkables aus Zwehren, die Beach Boys Kassel und die Beach Brothers Kassel.
Die Waldauer Teams Blue Sisters und die Nordis in Nature belegten bei den Frauen die Ränge sechs und acht.



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