Saarbrücken. Zwei Sätze konnten die Volleyballerinnen der TG Wehlheiden mithalten, führten zeitweise bei der TBS Saarbrücken, aber es fehlten die entscheidenden Punkte. „Wir sind dem Matchball hinterhergelaufen“, sagte Trainer Fredy Zech nach der 0:3 (23:25, 14:25, 25:27)-Niederlage am Samstag. „Erst im dritten Satz war es sehr eng“, ergänzt Zech.

Evis
Der erste Satz verlief gut. Die TG Wehlheiden setzte die Saarbrücker mit starken Aufschlägen unter Druck. Die Gäste führten, aber die Saarländerinnen kamen heran. Beim 22:22 glichen die Gastgeberinnen aus. Die TGW schaffte es nicht mehr, sich abzusetzen und der TBS holte den ersten Satz.
Im zweiten Satz kämpfte Angreiferin Evis Hofverberg mit Kreislaufproblemen und musste ausgewechselt werden. 6:13 lagen die Wehlheiderinnen da bereits zurück. In der Folge brach der TGW ein und verlor den Satz klar.
Stärker war die Leistung der TGW im dritten Satz. Auch hier lag der TBS Saarbrücken in Führung, besonders durch eine starke Libera. „Saarbrücken hat viele Bälle geholt“, sagte Kapitänin Jenny Kotz. Die Saarländerinnen hatten sich im Laufe der Partie auf die Aufschläge der TGW eingestellt und führten über weite Strecken des dritten Satzes. Erst gegen Ende kam die TGW heran. 22:22, 23:23 und schließlich 25:25: Die TGW glich mehrfach aus, aber am Ende passierte ein Annahmefehler, und ein Aufschlag wurde verschlagen, sodass Saarbrücken gewann.
„Wir haben einen Trainingsrückstand, weil die Mannschaft wochenlang nicht vollständig im Training war“, nennt Zech einen der Gründe für die Niederlage. (pkl) Archivfoto: Fischer



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