KSV gegen Koblenz: Auf der Suche nach Spielglück

Tobias Cramer

Kassel. Er habe sich erst einmal selbst aufbauen müssen, antwortet Tobias Cramer, Trainer des KSV Hessen Kassel, auf die Frage, ob die Spieler nach dem ärgerlichen Unentschieden gegen Ulm sehr geknickt gewesen seien.

„Das geht dann bis um 24 Uhr nach dem Spiel, und dann muss man diese Emotionen wieder abschalten und weitermachen“, sagt der 42-Jährige.

Weiter geht es bereits heute - auswärts gegen die TuS Koblenz (Anpfiff 14 Uhr). „Man hat gesehen, dass wir auch mit unserer knappen Besetzung konkurrenzfähig sind. Wir stecken in jedes Spiel viel Herzblut und Kraft“, sagt der Coach. „Trotzdem fehlt uns durch die Ausfälle fußballerische Qualität.“

Ausfallen werden gegen Koblenz wieder einige: Tobias Damm, Frederic Brill und Nicolai Lorenzoni steigen erst am Montag wieder ins Training ein. „ Wir wollen nicht riskieren, dass die drei noch länger nicht zur Verfügung stehen, wenn sie zu früh wieder anfangen“, sagt Cramer. Dazu fehlt Yassine Khadraoui nach der Gelb-Roten-Karte gegen Ulm. Dafür ist Nael Najjer wieder dabei, der seine Sperre abgesessen hat.

„Wir gehen mit dem gleichen Kader in das Spiel, nur dass Najjer für Khadraoui dabei ist“, sagt der Trainer. Das bedeutet auch, dass der A-Jugendliche David Lensch wieder auf der Bank sitzen wird. „Was wir jetzt brauchen, ist mal wieder etwas Spielglück“, hofft Cramer.

Vor dem Anpfiff:

Die Ausgangslage: Der KSV ist seit sechs Spielen ohne Sieg. Koblenz ist Tabellensiebter, hat aber ein Spiel und nur vier Punkte mehr als die Kasseler (14.). Für den KSV geht es darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten. Vom Letzten Nöttingen bis zum Sechsten Worms sind es nur sieben Punkte Unterschied. Die vergangenen drei Ligaspiele hat Koblenz alle verloren.

Der Gegner: Aufsteiger Koblenz hat ebenso wie der KSV einen sehr jungen Kader (Durchschnittsalter 24,5 Jahre). Der Start mit zwei Punkten aus drei Spielen war durchwachsen, dann gab es drei Siege in Folge. Nun hält wieder ein negativer Lauf an.

Das Personal: Tobias Damm, Frederic Brill und Nicolai Lorenzoni fehlen ebenso wie die Langzeitverletzten Niklas Künzel, Sascha Korb und Tim Welker. Zudem ist Yassine Khadraoui gesperrt.

Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg)

So könnten sie spielen: Hartmann - Brandner, Albrecht, Giese, Schmik - Rakk, Najjer, Evljushkin - Bravo Sanchez, Dawid - Schmeer.

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