1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

2. Qualifikation der Großen Tour: Kutscher und Vinckier gleichauf

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Zwei Sieger: Marco Kutscher (Foto) gewann auf Cornet’s Cristallo die 2. Qualifikation der Großen Tour zusammen mit dem Belgier Jan Vinckier auf Emilie de Diamant. Foto: Kasiewicz
Zwei Sieger: Marco Kutscher (Foto) gewann auf Cornet’s Cristallo die 2. Qualifikation der Großen Tour zusammen mit dem Belgier Jan Vinckier auf Emilie de Diamant. Foto: Kasiewicz © HNA/Kasiewicz

Spangenberg. Mit einer Besonderheit endete die Zweite Qualifikation zum Großen Preis von Spangenberg. Marco Kutscher (ZRFV Riesenbeck) und der Belgier Jan Vinckier gewannen im Stechen zeitgleich in 35,41 Sekunden und sicherten sich damit jeweils ein Preisgeld von 5400 Euro. Das Finale der Großen Tour des Reitturniers gestern endete erst nach Redaktionsschluss.

Die Qualifikation des Drei-Sterne-CSI bot großen Sport. Zu verdanken war das indirekt der vorangegangenen Zweiten Qualifikation der Mittleren Tour, die der Ägypter Abdel Said für sich entschieden hatte. Denn 28 der 84 Starter waren dabei ins Stechen zu kommen - dadurch verschob sich der Zeitplan eine Stunde nach hinten. Konsequenz für Parcourschef Marco Hesse: Der Schwierigkeitsgrad für die große Tour wurde erhöht. Die erlaubte Zeit von 74 Sekunden stellte eine zusätzlich hohe Hürde dar.

Denn ohne Abwurf blieben 15 Reiter-Pferd-Paare im ersten Umlauf. Sieben davon waren aber etwas zu langsam. Pechvogel dabei vor allem Joachim Heyer (RuFV Cappeln), der 14 Hundertstel zu spät die Ziellinie überschritt. Somit waren es gerade noch acht der 83 Starter im Stechen. Die Australierin Amy Graham verzichtetete zum Schutz ihres Pferdes Bella Baloubet auf die Extra-Runde. Jörg Kreutzmann (TRSG Holstenhalle Neumünster) setzte auf Caivano in 37,26 Sekunden als Erster auf der Bahn ein Ausrufezeichen. Der Belgier Vinckier auf Emilie de Diamant und Marco Kutscher auf Cornet’s Cristallo konnten das aber in Rekordzeit toppen. Dahinter landeten Willem Greve (Niederlande) auf Carambole (0/37,69), Marie Etter-Pellegrin (Schweiz) auf Chase Manhattan (0/37,84) und Rüdiger Renner (SRC Fünfseeland) auf Celano (4/37,33).

Titelverteidiger Mario Stevens (RuFV Lastrup) gehörte als 18. zum Feld der Besiegten, hatte aber als Dritter der Ersten  Qualifikation am Vortag auf Daily Sun mit einem fehlerfreien Ritt bereits das Ticket fürs Finale in 64,79 Sekunden gelöst. Schneller waren nur Philip Rüping (RV Oldenburger Münsterland) auf Carlsson (63,58), Sohn des ehemaligen Nationenpreisreiters Michael Rüping und Bereiter im Stall von Paul Schockemöhle, sowie der Niederländer Albert Zoer auf Abra Kadabra (64.22). Weitere Rangfolge: 4. Jörg Oppermann (RFV Elz) auf Che Guevara 0/65.74, 5. Filipo Moyersoen (Italien) auf Canada 1.00/66.91, 6. Katty King (Brasilien) auf Wilexo 1.00/66.95.

Von Sebastian Schmidt

Auch interessant

Kommentare