Schwalm-Eder-Laufcup: Lang und Kapaun verteidigen Klasse-Sieg – Teilnehmerrekord

Herbold setzt die Krone auf

Martin

SCHWALM-EDER. Der Silversterlauf des TuSpo Ziegenhain bildete den würdigen Rahmen beim Finale im Schwalm-Eder-Laufcup 2015. Erfolgreich verteidigte Martin Herbold (TuSpo Borken) die wertvollste Trophäe der heimischen Langläufer in der sich von April bis Dezember über zehn Stationen erstreckenden Lauf-Serie. Die jeweils sechs besten Resultate kamen in die Wertung. Mehr als 1700 Läufer waren auf den Beinen. In die Gesamt-Wertung schafften es mit 107 Startern mehr als in den 18 Jahren zuvor. In den zehn Rennen der Männer gab es acht verschiedene Sieger.

Bereits Mitte der Serie zeichnete sich mit den Erfolgen in Niederurff und in Treysa bereits der erneute Cup-Sieg von Martin Herbold ab und dennoch musste der Kreisstädter beim Finale mit einem guten Ergebnis ankommen. Mit seinem Erfolg beseitigte der 28 Jahre alte Oberleutnant der Bundeswehr mit 295 Gesamt-Punkten letzte Zweifel. Bis zu seinem Sieg in Michelsberg führte Jonas Schindelmann (VfL Marburg) die Gesamt-Wertung an, verlor jedoch in Treysa und in Melsungen die entscheidenden Punkte. Der Sieg in Deute war für Marcus Dürr (SG Chattengau) die Basis zum dritten Rang insgesamt.

Gemeinsam mit Dirk Hellwig (Schwalmstadt), Stefan Eberhardt (TSV Adelshausen) und Walter Weishaar (SC Neukirchen) lief Mirko Itzenhäuser (TSV Schwarzenborn) die komplette Serie durch und wurde dafür mit dem Klassen-Sieg in der M 40 belohnt. Durch das Fehlen von Marco Kramer rückte Lutz Bauer (VfB Schrecksbach) hier an die zweite Position. In der M 50 verbesserte sich Walter Fieting (TSV Urfftal) hinter dem bereits als Sieger feststehenden Ralph Hassenpflug (TSV Remsfeld) ebenfalls auf den zweiten Rang. Durch die starken Auftritte von Martin Herbold, Andre Ahammer und Jonas Degenhardt holten sich die Athleten des TuSpo Borken die im Vorjahr an den SC Neukirchen verlorene Mannschafts-Krone zurück.

Wiebke Herbold (TB) brachte bei den Frauen frischen Wind in die Serie. Die Schwester von Martin Herbold gewann allein fünf Rennen. Mit 298 Punkten fehlten zwei Zähler an der Ideal-Punktzahl 300.

Auf den Plätzen verteidigten Doris Lang (TB) und Jana Kapaun (SCN) ihre Klassen-Siege in der W 40 und der W 30. Erst nach spannenden Positionskämpfen setzten sich Jonathan Döring (TSV Urfftal) und Chali Tola (TuS Fritzlar) in der männlichen Jugend durch. Natascha Ide (TSV Remsfeld) brachte in der weiblichen Jugend U 16 vier Siege in die Wertung. In der U 14 lief Lätitia Dittrich (Niederbeisheim/LC Rotenburg) als einziges Mädchen ungeschlagen durch die Serie.

Die Sieger in ihren Klassen:

M 20: Martin Herbold (TB) 297 P. M 30: Marcus Dürr (CH) 295 P. M 40: Mirko Itzenhäuser (TSV Schwarzenborn) 297 P. M 50: Ralph Hassenpflug (RE) 299 P. M 60: Karl Bussang (CH) 293 P. M 70: Ulrich Matt (OV) 300 P. W 20: Wiebke Herbold (TB) 298 P. W 30: Jana Kapaun (SCN) 299 P. W 40: Doris Lang (TB) 299 P. W 50: Andrea Wenderoth (JG) 300 P. W 60: Inge Marth (TB) 299 P. MJU 20: Jonathan Döring (Urff) 250 P. MJU 18: Chali Tola (FZ) 250 P. MJU 14: Julian Akcay (TB) 246 P. MKU 12: Luis Colin Schäfer (SCN) 246 P. MKU 10: Fabian Scharf (TSV Geismar) 245 P. WJU 16: Natascha Ide (RE) 249 P. WJU 14: Lätitia Dittrich (LCR) 250 P. WKU 12: Merle Tetem (TB) 250 P. WKU 10: Hannah Busch (ESV) 247 P.

Von Lothar Schattner

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