Zweite Auflage des Bodenfelder Triathlons lockt 120 Starter – Platz eins geht an Christian Haupt

Der Sieger kam mit dem Rad

Start im Freibad: Los ging es mit dem Schwimmen, bevor die Sportler auf ihre Räder stiegen und danach schließlich die Laufschuhe anzogen. Fotos: zsv

Bodenfelde. Der Triathlon in Bodenfelde ist auf dem besten Wege, sich zu einer festen Größe im Sportkalender der Region zu mausern. Von den vorab gemeldeten 200 Startern kamen am Samstag zur zweiten Auflage des „Weser-Hammers“ jedoch lediglich 120.

Dennoch waren Organisator Dr. Erbil Kurt und sein Team zufrieden.

Sieger: Christian Haupt kam nach 1:12,01 Stunden ins Ziel.

Star auf der Strecke war der amtierende Vize-Europameister über die Mittelstrecke, Christian Haupt. Nach 1:12,01 Stunden kam der Ausnahme-Sportler, der für Hannover 96 antritt, als Erster ins Ziel. Kurios: Haupt, der sich auch bereits für die Teilnahme am Ironman auf Hawaii qualifiziert hat, reiste zur Einstimmung kurzerhand mit dem Fahrrad aus der Landeshauptstadt an. Bei den Damen siegte Karina Sosanski aus Göttingen (1:28,42). Bei den Staffeln setzte sich die Juristen-Staffel mit Startern aus drei niedersächsischen Amtsgerichten durch.

In drei Etappen begannen die Sportler den Wettbewerb im 22 Grad kühlen Wasser des Freibades. Nach 500 Metern wechselten sie aufs Rad, um die anspruchsvolle Strecke zu bewältigen. 28 Kilometer lang und mit 600 Höhenmetern versehen war die Tour im Dreiländereck von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Mit einem Fünf-Kilometer-Lauf entlang der Weserpromenade endete der Wettkampf.

„Das ist super organisiert und die Strecke hat es in sich“, lobte der Präsident des niedersächsischen Triathlon-Verbandes, Winfried Barkschat. „Der Triathlon ist ein Aushängeschild für den Ort“, freute sich auch Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski.

„Das war ein Kraftakt, den wir nur mit Hilfe von 90 Freiwilligen stemmen konnten“, sagte Erbil Kurt. Er dankte den Feuerwehren aus Bodenfelde, Oberweser und Wahlsburg, den DLRG-Ortsgruppen Bodenfelde und Uslar sowie dem Freibadförderverein und dem Sportclub. „Wir könnten theoretisch bis zu 1000 Starter stemmen“, sagt er. Bei der nächsten Auflage im Jahr 2017 will er zusätzlich aber erstmal eine Mittelstrecke mit 90 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen und zwei Kilometer Schwimmen anbieten. (zsv)

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