Training startet: Das Abschalten bei Carolin Schäfer ist vorbei

Erfolgsduo steigt wieder in die Vorbereitung ein: Carolin Schäfer und ihr Trainer Jürgen Sammert. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind gerade mal zwei Monate vorbei. Und schon beginnt für Carolin Schäfer die Vorbereitung auf die neue Saison.

In der kommenden Woche steigt die Siebenkämpferin wieder in das Training ein, Ende November folgt bereits das erste Trainingslager.

In den vergangenen Wochen hat die 24-Jährige vor allem eins: abgeschaltet. Kein Training stand auf dem Programm, das Motto hieß: Das Erlebte verarbeiten, zum Beispiel beim Urlaub im türkischen Kemer. Ist das gelungen? Die Antwort bei der Bad Wildungerin, die bei den Spielen in Brasilien auf Rang fünf landete, ist nach intensiven Monaten klar: „Ja. Die Pause hat mir echt gut getan.“

Sie blickt auf ein sportliches Jahr 2016 zurück, in dem sie leistungsmäßig das Maximum herausgeholt habe. „Es war das beste Jahr meiner bisherigen Karriere.“ Aber im Rückblick hat es bei Schäfer eben auch auch Geschmack auf mehr gemacht - auf deutlich mehr. „In Rio hatte ich keine Medaille in der Hand. Das soll sich ändern. Spätestens bei der EM 2018.“ Die Europameisterschaft in Berlin, im eigenen Land, ist das nächste große Ziel für die Leichtathletin, deren Ehrgeiz ungebrochen ist. „Ich habe genug an vierten oder fünften Plätzen herum geschnuppert. Das reicht jetzt. Nun soll endlich eine Medaille her.“ Und vielleicht klappt das ja auch schon bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in London.

Von Thorsten Spohr

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