Kassel. Wenn am Samstag ab 12 Uhr in der Kegelarena Auepark der Startschuss zur Meisterrunde in der 2. Bundesliga Nord fällt, dann können die Kegler der gastgebenden Windstärke 10 Kassel recht entspannt dem ersten von insgesamt vier Auftritten entgegenblicken. Kein Wunder, denn schon als Teilnehmer am Aufstiegswettbewerb hat das Team sein Saisonziel erreicht. Was nicht bedeutet, dass sich die Nordhessen in den Vergleichen mit TSV Salzgitter, PSV Gelsenkirchen und KF Nordhorn nicht noch etwas ausrechnen.

Hat mit der Windstärke hohe Ziele: Der Kasseler Kegler Frank Weitzel. Archivfoto: Schachtschneider/nh
„Wir wollen unsere starke Saison mit einer guten Meisterrunde abschließen und aufs Treppchen kommen“, erklärt Windstärkes Topmann Frank Weitzel. Vor dem Beginn der Wettkämpfe liegen die Kasseler mit einem Zähler auf dem vierten Rang - hinter Salzgitter (4), Gelsenkirchen (3) und Nordhorn (2). Nur der Erste steigt auf. Um noch dahinkommen zu können, muss das WS-Team sein Heimspiel am Samstag gewinnen und dann voraussichtlich in Nordhorn (25. Februar), in Gelsenkirchen (26. Februar) sowie in Salzgitter (3. März) immer mindestens Zweiter in der Tageswertung werden. Eher unrealistisch, dass das gelingt - auch wenn die Windstärke in der Hauptrunde einige Überraschungen verbuchen konnte. Sollten die Fuldastädter am Ende mit einem weiteren Team punktgleich sein, entscheidet die Anzahl der in der jeweiligen Tageswertung mehr erzielten Zähler über die exakte Platzierung.
„Trotz des schwierigen Starts hat sich unsere Mannschaft schnell gefunden“, weiß Kapitän Uwe Schlitzberger, „wir haben praktisch sieben gleichwertige Kegler.“ Einzig Weitzel ragt etwas heraus. Und in den vergangenen Begegnungen zeigte Bernd Walter, Neuzugang aus Salzgitter, wiederholt seine Klasse. „Er hat sich prima eingefügt“, lobt Schlitzberger den Mitstreiter, der auch für den Auftritt am Samstag gesetzt ist. Dazu kommen Weitzel, Schlitzberger, Ingo Mandelik, Manfred Pagel und Andreas Niemczyk, der für Dirk Westmeier ins Aufgebot rutscht. Westmeier, auf fremden Bahnen durchaus hoch einzuschätzen, wird allerdings noch im Verlauf der Aufstiegsrunde zum Einsatz kommen.
Von Björn Mahr



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