Dritte Liga: Wehlheider Damen müssen nach dem Aufstieg immer Vollgas geben - Neu sind Seidel und von Kentzinsky

Neue Herausforderung für die TGW

Gruppenbild mit Trainer: Die TGW-Damen (von links) Evis Hofverberg, Elisabeth Seidel, Lea Theis, Sandra Hömmeke, Pia Huhnholz, Julia Wagner, Gundula Grund, Kim Schröder, Jenny Kotz, Kirsten Zech und Anne Mukelka mit Trainer Fredy Zech (vorn). Foto:  Herzog

Kassel. Neuland betreten die Volleyballerinnen der TG Wehlheiden am Wochenende. Nach einigen erfolgreichen Jahren in der Regionalliga startet das Team von Trainer Fredy Zech nun in der Dritten Liga, die als Übergang zwischen den beiden Zweiten Bundesligen und den Regionalligen entwickelt wurde.

Die Kasselerinnen spielen gegen Teams aus den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und, neu, Baden-Württemberg. „Wir müssen immer Vollgas geben“, sagt Trainer Fredy Zech und gibt angesichts starker Konkurrenz als Ziel zunächst lediglich den Klassenerhalt aus.

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Mit vier Tagen Training pro Woche, zwei Vorbereitungsturnieren und dem Hessenpokal hat sich die Mannschaft vorbereitet. Los geht’s am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei der VSG Mannheim. Neu bei der TGW sind Elisabeth Seidel, die zuletzt pausierte, und Karina von Kentzinsky vom TV Jahn Kassel. Sie sollen den Außenangriff verstärken. „Ich will mich in der Mannschaft und in der Liga etablieren“, sagt die 21-jährige Seidel. Sie lobt die sehr gute Vorbereitung und die Stimmung in der Mannschaft.

Im Angriff gehört Evis Hofverberg zur Startsechs. Sie hat sich aber in der Vorbereitung verletzt und wird einige Wochen ausfallen. Daneben spielen Samira Fromm, Lea Theis, Pia Huhnholz und Sandra Hömmeke. „Unsere große Stärke ist die Erfahrung und das schnelle Spiel über Kim“, sagt Evis Hofverberg. Zuspielerin Kim Schröder ist zwischen Annahme und Angriff die Schnittstelle und baut das variable Angriffsspiel auf.

Größtes Sorgenkind der Kasseler ist aktuell der Mittelblock. Nach dem Abschied von Asja Heinrich, die in Darmstadt arbeitet, sind mit Kapitänin Kirsten Zech und Anne Mukelka nur noch zwei Spielerinnen auf dieser Position dabei. „Wir müssen alle fit und gesund bleiben“, nimmt es Kirsten Zech mit Humor.

Im Diagonalangriff hat Fredy Zech mit Jenny Kotz und Gundula Grund zwei potenzielle Startspielerinnen. Weiterhin dabei ist Libera Julia Wagner, die mit ihrer langen Erfahrung das Team in der Annahme stabil hält. www.tgw-maedels.de

Von Karsten Leonhäuser

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