Uslar. An dieses Spiel können sich noch viele in und um Uslar erinnern: Vor einem Jahr standen sich im Finale des Hallenturniers des VfB Uslar um den Wanderpokal der Privatbrauerei Haffner der Gastgeber und die SG Heisebeck/Offensen gegenüber. Erst nach einem dramatischen Neunmeterschießen setzten sich die Heisebecker durch und durften feiern. Wenn nun am Montag, 27. Dezember, die nächste Auflage des Pokalturniers in der Gymnasiumsporthalle beginnt, dann will der VfB Uslar am Ende selbst jubeln.
Damit das klappt, muss er sich aber erstmal für die Endrunde qualifizieren, die für den Mittwoch angesetzt ist. Die Uslarer treten in der ersten Vorrundengruppe an, die Montag ab 18 Uhr den Auftakt bildet. Neben dem VfB sind dann außerdem der TSV Lenne, der SV Esbeck, der FC Bollert, die SG Schoningen/Bollensen, die SG Schönhagen/Sohlingen und der FC Boffzen dabei.
Am Dienstag tritt die zweite Vorrundengruppe auf den Plan, um ihrerseits die vier Mannschaften zu ermitteln, die in die Endrunde einziehen. Pokalverteidiger Heisebeck/Fürstenhagen bekommt es dort mit dem FC Weser, dem MTV Bevern, dem FC Stadtoldendorf, Tuspo Verliehausen, dem FC Lindenberg/Adelebsen und der zweiten Mannschaft des VfB Uslar zu tun. Einige dicke Brocken, die die SG früh zum Stolpern bringen könnten.
Die Entscheidung über den neuen Eigentümer des Wanderpokals fällt am Mittwoch, ebenfalls ab 18 Uhr. Die acht Teams, die sich für die Endrunde qualifiziert haben, werden dann wiederum in zwei Vierergruppen aufgeteilt. In den Halbfinals spielen später die Erst- und Zweitplatzierten über Kreuz die Finalteilnehmer aus. Und wenn sich die beiden übrig gebliebenen Mannschaften im Endspiel gegenüberstehen, dann sehen die Zuschauer vielleicht wieder so dramatisches Spiel wie vor einem Jahr. (mwa)



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