Alfeld. In ihrem ersten Testspiel vor der neuen Saison unterlagen die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg dem Oberligisten SV Alfeld mit 30:33 (18:19/9:10). Dennoch war HSG-Trainer Jens Wilfer mit der über die 3x20 Minuten gezeigten Leistung durchaus einverstanden. Immerhin sei es „die erste Partie über 60 Minuten seit der vergangenen Saison“ gewesen.
Wilfer setzte in Alfeld zwei „Neue“ ein: Im Tor den Ex-Vorsfelder Julian Zwengel (der aus der Landesliga kommende Keeper machte seine Sache recht ordentlich) und auf Linksaußen und im Rückraum den mit einem Doppelspielrecht ausgestatteten A-Jugendlichen Eike Gloth, der sich mit fünf Toren gut bei den Herren einführte.
Natürlich sei, so Wilfer, beim Aufgallopp in die zweite Vorbereitungsphase noch nicht alles rund gelaufen. So unterliefen der HSG beispielsweise Fehler in der Vorwärtsbewegung oder auch Abstimmungsprobleme in der Defensive. Am meisten aber störte Wilfer, dass das Umschalten nach Ballgewinnen noch zu langsam erfolge: „Da fehlen uns Bruchteile von Sekunden, die dann einen erfolgreichen Gegenangriff nahezu unmöglich machen.“
Auf der anderen Seite klappte bereits erfreulich das Zusammenspiel im Rückraum - unabhängig von dessen personeller Ausstattung. Vorne kam die Torgefahr vor allem über die linke Seite. HSG Plesse-Hardenberg: Ahlborn, Zwengel; Hoffmann 7, P. Schindler 6, Gloth 5, S. Schindler 3, Herrig 3, Full 2, Reimann 2, Strohschneider 2. (eko)



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