Einbeck. Wie sich die Bilder doch gleichen: Vor einem Jahr haben sich im Finale um die Hallenmeisterschaft im Endspiel die Fußballerinnen von Eintracht Northeim und des TSV Dassensen gegenüber gestanden. Den Sieg sicherte sich Northeim. Gestern trafen beide Mannschaften im Endspiel erneut aufeinander. Dassensen, mittlerweile als Spielgemeinschaft mit Lauenberg am Start, kämpfte, glich einen frühen 0:2-Rückstand aus und rettete sich ins Neunmeterschießen. Den Pokal nahm aber wieder die Mannschaft des FC Eintracht Northeim mit nach Hause. 3:2 lautete letztlich das Endergebnis.

Der alte und neue Hallenmeister: Der FC Eintracht Northeim mit (hinten von links) Betreuer Olaf Szwec, Annika Bode, Kathrin Ring, Juliane Welzel, Julia Ippensen, Michelle Fechner, Trainer Michael Günther, (vorn von links) Sina Küster, Sandra Toczkowski, Janina Kreuzweiss, Nicole Gruchmann und Jennifer Muhs. Foto: mwa
Ein spannendes Endspiel war es, das die Zuschauer in der Einbecker Stadionsporthalle geboten bekamen. Annika Bode und Michelle Fechner hatten den Favoriten in Front geschossen. Alles sah nach einem lockeren Erfolg für Northeim aus. Doch dann nahm die Partie Fahrt auf. Zwei Zwei-Minuten-Strafen für die Landesliga-Kickerinnen und eine für die SG Dassensen/Lauenberg brachten Stimmung auf das Spielfeld. Als dann Jessica Summer per Flachschuss den Anschluss markierte, war die Begegnung völlig offen. Tanja Limburg war es vorbehalten, den 2:2-Ausgleich zu erzielen und das Neunmeterschießen zu erzwingen.
In dem wurde Northeims Keeperin Janina Kreuzweiss zur Matchwinnerin. Die Schüsse von Cora Daum und Christiane Stichnoth wurden ihre Beute. Tanja Limburg traf nur den Pfosten. Deshalb reichte es Northeim, dass Sandra Toczkowski ihren Versuch verwandelte. Der 3:2-Sieg des Titelverteidiger stand fest.
Beide Mannschaften hatten sich souverän durch ihre Vorrundengruppen gespielt. Northeim musste beim 0:0 im ersten Spiel gegen den FC Bollert zwar Punkte abgeben, steigerte sich aber immer mehr und holte sich den ersten Gruppenplatz. Drei Siege und ein Unentschieden standen auch bei der SG Dassensen/Lauenberg nach der Vorrunde auf der Habenseite. Nur gegen die SG Denkershausen gelang beim 1:1 kein Erfolg.
Grund zum Jubeln hatten die Spielerinnen des FC Lindau. Sie besiegten im Endspiel um die Kreisligameisterschaft, die zwischen den Gewinnern der Qualifkationsturniere vergeben wird, den FC Bollert 1:0. Das goldene Tor markierte Lena-Maria Schulz.
Zur besten Torhüterin des Turniers wurde Janina Kreuzweiss gekürt. Beste Torschützinnen wurden Tanja Limburg (Dassensen/L.) und Ann-Kathrin Lämmle (Auetal) mit je drei Treffern in der Vorrunde. Beste U17-Jugendspielerin in Einbeck war Louisa Heidelberg (Lindau), die fairste Mannschaft war das Team aus Ellierode. (mwa)



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.