Reiterin des LRV Hessisch Lichtenau trotzt mit ihrem Pferd Dorniks Dancer auch der großen Hitze

Felice Auell zweimal weit vorn

Konzentration: Fix durch den Parcours dirigierte Saskia Schott vom RV Philippstal ihren „Nikidam‘s Schatzi“. Foto: eki

Die große Hitze und die erschwerten Bedingungen beim Turnier des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Hessisch Lichtenau machten Lokalmatadorin Felice Auell und ihrem Pferd offenbar nur wenig aus. Sie war am ersten Veranstaltungstag eine der erfolgreichsten Teilnehmer.

In der Dressurreiterprüfung der Klasse L musste die Lichtenauerin nur Carola Ax vom RFV Eschwege den Vortritt lassen und belegte auf „Dorniks Dancer“ mit 8,00 Punkten den zweiten Platz. Und nochmals trumpfte Felice Auell in der Dressurreiterprüfung der Klasse A auf und schaffte ebenfalls mit Dorniks Dancer Rang drei hinter Siegerin Nicole Bleckmann aus dem niedersächsischen Moringen (8,2 Punkte) und ihrer Vereinskameradin Helena Sophie Albrecht. Letztere lag mit „Roya Rosheen“ am Ende zwar 0,4 Zähler vor Felice Auell, doch reichte die glatte Punktzahl von 8,00 nicht ganz zum Triumph.

Beachtenswert war auch der zweite Platz von Lokalmatadorin Jette Auell mit „Schierensees Heart and Soul“ im Springreiter-Wettbewerb hinter Siegerin Marie Pfersdorf vom RFV Oberkaufungen.

Souverän: Ganz klar überwindet Jenna-Carolin Meyer aus Eschwege mit „Dario“ dieses Hindernis. Foto: eki

„Die hohen Temperaturen waren schon eine enorme Belastung für Pferd und Reiter, aber auch für die Helfer“, sagte Ottmar Möller. Erstmals war er in diesem Jahr in Hessisch Lichtenau als Parcourschef verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Springprüfungen und erntete viel Lob von den Aktiven für den harmonischen und ausgewogenen Kurs. Extra hatten die Veranstalter den Untergrund vor den Ritten nochmals wässern lassen und ermöglichten damit in dieser Hinsicht gute Voraussetzungen. Noch mehr Trinkwasser als zunächst vorgesehen hatte Michaela Popis, die erste Vorsitzende des Ländlichen Reit- und Fahrvereins, für die Besucher geordert, allerdings blieben viele Plätze am Samstag aufgrund der Gluthitze leer.

Punktejagd

Nach der Anreise aus Hünfeld konnte sich besonders Andreas Gutberlet mit „Chapeau“ über seinen Erfolg in der Punktespringprüfung der Klasse M freuen. Er machte mit seinem Vierbeiner keinen Fehler, ging hohes Risiko und sammelte beim letzten Hindernis, dem „Joker“, die höchste Punktzahl. Damit verwies er die ebenfalls fehlerfreie, aber langsamere Eschwegerin Sarah-Magdalena Meyer auf „So Easy“ auf den zweiten Platz. Und auch die Drittplatzierte Janine Spielberg vom RFV Haunetal sammelte mit „Action Twist“ die höchste Punktzahl, kam aber an die guten Zeiten der beiden Ersten nicht heran.

Überhaupt hatten die auswärtigen Teilnehmer bei den ersten Springprüfungen stets die Nase vorn und sammelten mit starken Leistungen die vorderen Ränge ein. Über die Prüfungen des zweiten Turniertages berichten wir in unserer Dienstag-Ausgabe. (eki)

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