Reitsport: Sonderehrenpreis für die 20 Jahre alte Moringerin Laura Ahlborn

Klaproth gewinnt in Holtensen

Gewinnerin des Sonderehrenpreises: Die 20 Jahre alte Laura Ahlborn aus Moringen wurde als erfolgreichste junge Reiterin ausgezeichnet. Foto: Niesen

Holtensen. Der im Einbecker Ortsteil Rittierode trainierende Dirk Klaproth hat mit dem achtjährigen Wallach Vasko das Stechen der S*-Springprüfung beim 39. Turnier des Göttinger Pony-, Reit- und Fahrclubs (GPRFC) überlegen gewonnen.

Den Sonderehrenpreis des international bekannten Springreiters Holger Wulschner für den erfolgreichsten Junior/Jungen Reiter erhielt die 20-jährige Moringerin Laura Ahlborn.

Kaum hatte Klaproth das letzte Hindernis im Stechen gemeistert, riss er schon vor Begeisterung seine Reitkappe vom Kopf und winkte dem Publikum freudestrahlend zu: Nicht nur, weil er als einziger der vier Starter im Stechen in 45,14 Sekunden fehlerfrei geblieben war, sondern auch, weil er mit dem jungen Pferd, das Gerd Heise, dem Vorsitzenden der erfolgreichen RG Kreiensen-Rittierode, gehört, erstmals ein S-Springen gewonnen hatte.

Das Nachsehen auf dem schwierig zu reitenden Parcours um den Preis der Nürnberger Versicherung hatten Söhnke Wenzel (RG Pegasus) Göttingen mit Lausebub (3 Fehlerpunkte/57.12 Sekunden), Roman Duchac (Adelebsen) mit Cypress Hill (4/52.61) und Robert Pernar (LRFV Moringen) mit Le-Flitze (8/52.61).

Insbesondere die Qualifikation für das Stechen hatte es in sich. Reihenweise gab es Abwürfe und Verweigerungen auf der 420 Meter langen Runde mit elf Hindernissen und 13 Sprüngen, die Parcourschef Frank Drebing gestaltet hatte. So schaffte selbst der spätere Sieger mit seinen anderen Pferden Graf Moritz und Lyonello keine fehlerfreien Ritte.

Auch Vorjahressieger Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) blieb mit seinen beiden Pferden Amica und Charlet-Blue das nötige Quäntchen Glück in dem 31 Paare umfassenden Starterfeld versagt, um sich für das Stechen zu qualifizieren.

Eher still freute sich Laura Ahlborn über den Sonderehrenpreis von Holger Wulschner für die erfolgreichste Junge Reiterin. Mit ihrem 17 Jahre alten hessischen Aramis, den sie selbst ausgebildet hat, war sie zwar nicht ins Stechen und die Platzierungen des S-Springen gekommen, aber mit nur einem Abwurf in 85,19 Sekunden hatten beide eine Super-Vorstellung gegeben. Bereits Ende Mai dieses Jahres hatte die lupenreine Amateurin mit einem Start beim Wettbewerb um die Silberne Peitsche beim Burgturnier in Nörten-Hardenberg auf sich Aufmerksam gemacht. (zhp)

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