Vielseitigkeitsreiterin Leonie Kuhlmann gewinnt Nationenpreisturnier

Toller Erfolg in Belgien

Im Gelände: Leonie Kuhlmann bei ihrem Einsatz in Belgien. Fotos: Förster/nh

Waregem / Opperhausen. Riesenerfolg auf internationalem Parkett: Die in Opperhausen lebende Vielseitigkeitsreiterin Leonie Kuhlmann (23) hat kürzlich mit der deutschen Mannschaft unter Regie von Bundestrainer Hans Melzer das Nationenpreisturnier im belgischen Waregem gewonnen.

Mit zehn Punkten Vorsprung setzte sich das deutsche Team vor den Vertretungen aus Großbritannien und aus Frankreich durch. Die Veranstaltung in Belgien gehört zur Serie des Nations Cups, um den unter anderem auch beim CHIO in Aachen geritten wird.

Die Freude über den Erfolg war Kuhlmann noch Tage später auf dem heimatlichen Gehöft in Opperhausen anzusehen. „Es lief einfach alles rund“, sagt die Jura-Studentin. „Das waren tolle Bedingungen mit vielen Zuschauern.“ Gesattelt hatte sie in Waregem (30 Kilometer von Gent entfernt) ihre zwölf Jahre alte Stute Cascora, mit der sie im Jahr 2014 bereits Silber bei den Europameisterschaften der jungen Reiter in Portugal geholt hatte.

Im Einzel auf Platz sieben

Den Nationenpreis in Waregem holte Leonie Kuhlmann zusammen mit Stephanie Böhe (Döhle/Lüneburger Heide) und der Schleswig-Holsteinerin Franziska Keinki (Altenkrempe-Sibstin). Die drei Reiterinnen der Altersgruppe U25 lagen bereits nach der Dressur in Führung, waren dabei aber noch verstärkt durch Andreas Dibowski (Döhle). Er zog vor dem Springen allerdings zurück.

Dort musste das deutsche Team Platz eins an Schweden abtreten. Die Skandinavier konnten jedoch im Geländeritt nichts mehr bestellen. Da kassierten die deutschen Reiterinnen nur Zeitfehler, so dass ihnen mit 176,7 Minuspunkten der Sieg sicher war. In der Einzelwertung gewann Kuhlmanns Teamkollegin Stephanie Böhe (47,1). Die Opperhäuserin wurde Siebte (57,8).

Jetzt folgt für Leonie Kuhlmann in der auslaufenden Saison der Vielseitigkeitsreiter noch ein internationaler Start, Mitte Oktober im polnischen Strezgom (Striegau). Anschließend wird sie sich auf ihr Jura-Studium konzentrieren.

2017 stehen wieder die Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen auf dem Programm, bei denen sie in diesem Jahr den 13. Platz belegt hat. Außerdem will sie in der Königsdisziplin (4-Sterne CIC/CCI) angreifen, in der insbesondere die Geländestrecke eine Herausforderung ist. Dort müssen auf einer Länge von knapp 7,5 Kilometer bis zu 45 Sprünge bewältigt werden. (zhp)

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