SGi Mengshausen setzt einen Meilenstein auf dem Weg ins Finale der Luftgewehr-Bundesliga

Die Roten haben Grund zur Freude: Die Schützengilde Mengshausen errang zwei wichtige Siege in der Luftgewehr-Bundesliga durch (hinten von links) Trainerin Sabine Kames, Lisa Müller, Jaqueline Orth, Jan Lochbihler und Tobias Göbel sowie (vorne von links) Elena Rembowski, Co-Trainerin Manuela Schmermund und Patrick Seyfarth. Foto: nh

Niederaula. Zwei Siege in Baunatal geben dem lange gehegten Traum von Manuela Schmermund und Co. neue Nahrung.

Die Schützengilde Mengshausen im Höhenflug: Zwei glanzvolle Siege errang das Team am Wochenende in Baunatal. Es hat nach Punkten mit dem Tabellenvierten gleichgezogen und ist damit auf dem besten Weg, sich einen Platz im Finale der Luftgewehr-Bundesliga zu sichern.

Doch noch ist dieses große Ziel nicht erreicht. Denn fünf Wettkämpfe stehen noch aus, unter anderem gegen die Ligafavoriten Hubert Elsen und SB Freiheit sowie den Tabellennachbarn SSG Kevelaer. Nächster Gegner am 19. November in Wissen im Westerwald ist der mehrfache Finalist TuS Hilgert.

Beim Auftakt am Samstag in der Max-Riegel-Halle errang die SG Mengshausen einen 3:2-Sieg gegen das Überraschungsteam aus Sachsen-Anhalt, den SV Gölzau. Von Anfang an lagen die Waldhessen auf vier Positionen in Führung. Jaqueline Orth gewann ihr Einzel gegen Lena Cramer schließlich mit 396:392. Ihre 396 Ringe waren auch der höchste Wert in diesem Match.

Verlass auf den Käpt‘n

SGi-Teamkapitän Patrick Seyfarth landete gegen Charleen Bähnisch einen hauchdünnen 393:392-Erfolg. Den dritten Punkt besorgte Elena Rembowski, die sich gegen Richard Bennemann nach einer langen Aufholjagd noch mit 393:390 durchsetzte.

Pech hatte dagegen Lisa Müller. Sie holte im dritten Satz vier Ringe Vorsprung heraus, die sie im letzten wieder einbüßte. Das führte zu einem 390:390-Gleichstand. Im Stechen hatte die Mengshäuserin dann mit 9:10 das Nachsehen.

Seine erste Saisonniederlage fing sich Mengshausens Schweizer Jan Lochbihler ein. Der Olympiateilnehmer in Rio lag bereits im ersten Satz mit drei Zählern hinter seinem Gegner Illia Charheika. Diesen Rückstand konnte er nicht mehr aufholen. Er unterlag mit 391:396.

Im zweiten Wettkampf am Sonntag trumpfte Jaqueline Orth beim 4:1 der SGi Mengshausen gegen den SV Wieckenberg erneut auf. Sie wies Constanze Rotzsch mit 393:391 Ringen in die Schranken.

Nach verhaltenem Start war auch Patrick Seyfarth wieder erfolgreich. Er ließ Anne Kowalski beim 392:390 abblitzen. Von Anfang an in Führung lag der für Lisa Müller ins Team gerückte Tobias Göbel. Er baute seinen Vorsprung gegen Jana Eckhardt im zweiten Satz bis auf sechs Zähler aus. Am Ende hatte er mit 388:384 Ringen die Nase vorn.

Viel Zeit ließ sich einmal mehr Elena Rembowski. Ihr Drei-Zähler-Vorsprung gegen Tina Lehrich aus dem ersten Satz war im dritten mehr als dahin. Jetzt führte ihre Gegnerin mit zwei Ringen. Doch im Endspurt setzte sich Elena Rembowski noch mit 394:392 Ringen durch.

Glückloser Schweizer

Glücklos war dagegen Jan Lochbihler auch in seinem zweiten Wettkampf des Wochenendes. Sein Rückstand wuchs von Satz zu Satz an. Am Ende hatte er mit 392:297 das Nachehen gegen Sine Holtze-Nielsen aus Dänemark. Das tat der Freude der zahlreichen Anhänger der Schützengilde keinen Abbruch, die in Baunatal für eine rote Invasion gesorgt hatten. Sie feierten das Waldhessen-Team mit seiner Trainerin Sabine Kames und Co-Trainerin Manuela Schmermund.

Von Herbert Vöckel

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