005.07.1005.07.10|Schwalm-Eder-Kreis|
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Edermünde. Nein, Formsache war sein dritter Sieg in Folge beim Senioren-Rennen der 12. Edermünder Runde nicht, Eher „ein Kampf, den ich erfolgreich zu Ende gebracht habe“, wie Viktor Slavik sagt.

Viktor
Von Beginn an hatte die Konkurrenz den Favoriten auf dem Kieker, ließ ihn bei seinen Attacken lange Zeit abblitzen ohne selbst Führungsarbeit zu leisten - und wurde auf den letzten Metern doch noch distanziert. Genau in der vorletzten Kurve, die der 46-Jährige nach der 500 Meter langen Abfahrt in den Zielbereich der Fritzlarer Straße mit 80 Stundenkilometer als erster erreichte, meisterhaft durchfuhr und danach nicht mehr einzuholen war. „Das war nicht ganz ungefährlich“, bekannte der Vellmarer.
Ein Risiko, das sich lohnte. Und nötig war, um aus einer verbliebenen Viererspitzengruppe doch noch auszubrechen. Die hatte sich nach neun von 26 Runden formiert und war trotz seiner Angriff zusammen geblieben. „Da komme ich nicht mehr weg“, wusste Viktor Slavik drei Runden vor Schluss.
Kein Grund zum Resignieren, zumal ihm sein Mannschaftskamerad Ingo Söder in der entscheidenden Rennphase zur Hilfe kam: „Er hat meine Attacken verlängert und das Tempo hoch gehalten.“ So hoch, dass er mit dem anspruchsvollen Streckenprofil im Bunde den kleinen, aber entscheidenden Vorsprung vor seinen „Kletten“ Stefan Wittwer und Thomas Gruner herausfahren konnte. Und das ersehnte Tripple perfekt war. (ohm) Foto: Kasi/nh
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