Blindenfußball: Neue Regeln beim 3:0 im Test in Göttingen

Die beiden Torschützen für das deutsche A-Team: Mulgheta Russom und Ali Pektas (re.) bringen den Ball nach vorn. Foto: zje/gsd

Göttingen. Es war „nur“ ein Lehrgang für die Nationalmannschaft der deutschen Blindenfußballer. Dennoch hatte das dabei ausgetragene Testspiel zwischen der A-Mannschaft gegen die eigenen U 21-Junioren etwas Besonderes: Es gelten jetzt neue Regeln.

„Bei den Blindenfußballern wird immer in Paralympics-Perioden gedacht“, erklärt Rolf Husmann, der Göttinger Teammanager des NationalTeams. Eigentlich gelten die neuen Regeln erst ab 2017, doch im deutschen Verband werden sie jetzt schon umgesetzt. Gespielt wird jetzt auf die größeren Hockey- statt auf die kleineren Handball-Tore. Die Spielzeit beträgt jetzt effektive 2 x 20 Minuten, ein Zeitnehmer hält die Uhr wie beim Eishockey oder Basketball an. Zudem gibt es einen Acht-Meter jetzt erst beim sechsten statt vierten Foul. „Durch die neuen Regeln soll das Spiel noch attraktiver und torreicher werden“, erläutert Husmann auch, dass die Regeln nicht zuletzt durch Bundestrainer Ulrich Pfisterer initiiert wurden.

Den Test gewann das A-Team durch Tore von Mulgheta Russom, Ali Pektas und erneut Russom per Acht-Meter 3:0. Er diente zur weiteren Vorbereitung auf die EM 2017 in Berlin. Husmann: „Wir wollen unter die besten Vier und uns so für die WM 2018 in Spanien qualifizieren.“ (haz/gsd)

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