American Football: Braunschweig siegt 31:20

Lions schon zum elften Mal Meister

Troy Tomlin

Berlin. Die New Yorker Braunschweig Lions sind eine Klasse für sich. Im German Bowl bewiesen die American Footballspieler aus Niedersachsen wieder einmal ihre überragenden Fähigkeiten.

Das Team von Trainer Troy Tomlin bezwang im German Bowl die Schwäbisch Hall Unicorns mit 31:20 (0:0, 14:14, 10:0, 7:6) und sicherte sich zum elften Mal die deutsche Meisterschaft. Vor 13 047 Zuschauern im Berliner Jahnsportpark, wo seit 2012 der German Bowl ausgetragen wird, war das Siegerteam variabler im Angriff.

„Das war ein harter Kampf, so sollte ein Meisterschaftsfinale sein. Hall hat auch ein tolle Mannschaft“, erklärte Lions-Coach Tomlin. Beide Mannschaften standen sich zum dritten Mal in Serie im Finale gegenüber - und zum dritten Mal setzten sich die Braunschweiger gegen den Südmeister durch. „Wir konnten nicht einmal in Führung gehen. Es hat wieder nicht gereicht“, haderte Unicorns-Trainer Siegfried Gehrke.

Die „Einhörner“, die zuvor alle GFL-Partien in dieser Saison gewonnen hatten, schöpften das Offensiv-Potenzial nicht voll aus. Nach dem 14:14-Gleichstand zur Pause zogen die Lions im dritten Spielviertel auf 24:14 davon. Schwäbisch Gmünd verkürzte mit zwei Drei-Punkte-Field-Goals auf 20:24, doch 3:32 Minuten vor Schluss fing Evan Landi einen Pass in der Endzone zur 31:20-Entscheidung.

Überragender Quarterback

Als Endspielort empfahl sich Berlin für weitere German Bowls. Der American Football Verband Deutschland (AFVD) war mit dem Zuspruch zufrieden. „Wir sind hier sehr gut aufgehoben. Der German Bowl in Berlin ist ein Projekt, das man vorzeigen kann“, sagte AFVD-Präsident Robert Huber. (dpa)

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