Handball: Hannovers Häfner und Schmidt heute gegen Hannovers Norweger Hykkerud

Recken-Duell im Halbfinale

Norwegen-Recke: Hannovers Joakim Hykkerud (li.) setzt sich im Bundesliga-Spiel gegen Julius Kühn (Gummersbach) durch. Kühn wurde wie Kai Häfner fürs deutsche Team nachnominiert. Foto: kal/gsd
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Norwegen-Recke: Hannovers Joakim Hykkerud (li.) setzt sich im Bundesliga-Spiel gegen Julius Kühn (Gummersbach) durch. Kühn wurde wie Kai Häfner fürs deutsche Team nachnominiert.

HANNOVER/KRAKAU. Riesen-Euphorie bei den deutschen Handballern nach dem Sieg gegen die Dänen – und nun auch noch das: Im Halbfinale kommt es am Freitag beim Spiel zwischen Deutschland und Norwegen (18.30 Uhr) auch noch zu einem besonderen Aufeinandertreffen. Drei Spieler von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf spielen gegeneinander – ein Recken-Duell!

Nicht nur, dass der wegen der Verletzungen von Steffen Weinhold und Christian Dissinger nachnominierte Kai Häfner gegen Dänemark reinkam und quasi aus dem Handgelenk drei Tore erzielte (und Klubgefährte Erik Schmidt einen Treffer beisteuerte) – jetzt treffen die beiden Recken auf ihren Teammitspieler Joakim Hykkerud!

Zwei Tore gegen Frankreich

Hykkerud zog mit Norwegen ins Halbfinale ein, bezwang Frankreich mit 29:24. „Joke“, so sein Spitzname, traf gegen Frankreich in 13:49 Minuten Spielzeit zweimal für die Skandinavier. Überhaupt war Hykkerud, der am 10. Februar 30 wird, ein Faktor im norwegischen Team: Gegen Island (mit Hannovers Runar Karason) blieb er zwar beim 26:25-Erfolg ohne Tor, gegen den anderen Halbfinalisten Kroatien (34:31-Sieg) traf er in 17:20 Minuten einmal, gegen Weißrussland in 12:50 Minuten Spielzeit viermal. Ebenso oft traf Hykkerud beim 31:31 gegen Mazedonien. Gegen Polen (30:28-Sieg) blieb er wieder torlos.

Nun gibt’s das Wiedersehen mit 2,04-m-Hüne Schmidt (sechs Treffer gegen Russland) und Häfner im Halbfinale. Häfner avancierte gegen die Dänen zum „Shooting-Star“, kam auf der halbrechten Position ins Spiel und hämmerte Torwart Niklas Landin (THW Kiel) mit seiner „linken Klebe“ gleich mal drei Stück rein. Nach dem Coup gegen die Dänen waren der gebürtige Mainzer Schmidt, der wegen seines Geburtstags am 28. Dezember bei den Recken die Nummer 28 trägt, und der aus Schwäbisch Gmünd stammende und aus Balingen vor einem Jahr verpflichtete Häfner, mitten im Jubel-Orkan des deutschen Teams.

Bitter für die Recken

Hannovers Linksaußen Lars Lehnhoff droht erneut eine Pause. Er hat sich eine Strecksehen im rechten kleinen Finger gerissen – Einsatz in den ersten Bundesliga-Spielen in Lübbecke (13. Februar) und gegen Magdeburg (17.2.) fraglich. Im vergangenen Herbst hatte Lehnhoff wegen eines Bänderrisses im Knöchel wochenlang gefehlt. (haz/gsd-nh)

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