Ein Selfie mit dem Bundestrainer der deutschen Handballer

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Jendrik Janotta (links) mit Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson nach dem EM-Sieg gegen Spanien in Krakau.

Hann Münden. Den deutschen Handball-Triumph in Polen werden auch drei Mündener nicht vergessen, die sich am Sonntag spontan auf den Weg nach Krakau gemacht hatten.

Das Wochenende lief für Jendrik Janotta schon bis zum Samstagabend hervorragend. Nach dem Sieg der Mündener Oberliga-Handballer war eigentlich keine Steigerung mehr zu erwarten. Doch es kam anders. Am Ende eines 23-stündigen Trips zum EM-Finale stand ein Selfie mit dem Bundestrainer und die Gewissheit, bei einem historischen Sportmoment dabei gewesen zu sein.

Was im Fußball fast undenkbar wäre, gelang am Sonntagabend nach dem deutschen 24:17 im EM-Finale gegen Spanien fast mühelos. „Wir hatten aber auch Glück, dass sich unsere Plätze in der Nähe der ARD-Reporterkanzel befanden“, erzählt Jendrik Janotta. Als dort Bundestrainer Dagur Sigurdsson sein Interview mit Gerhard Delling und Stefan Kretzschmar beendet hatte und die Treppe herunterkam, genügten dem 22-Jährigen zwei Worte, um den Isländer zum Selfie zu bewegen. „Ich habe einfach Dagur, bitte ein Foto gerufen und da kam er auch gleich zu mir“, berichtet Janotta, der zu diesem Zeitpunkt über sein Mündener Trikot eine Deutschland-Fahne geschlungen hatte.

Initiiert hatte die spontane Fahrt nach Krakau Jürgen Beute. „Das Halbfinale am Freitag hatte mich so begeistert, dass ich beim Finale unbedingt dabei sein wollte. Ich bin halt sportverrückt“, berichtete Beute, der früher die TG-Handballer managte. Eintrittskarten organisierte er über Melsunger Fans, die vor Ort waren. Für 70 Euro waren letztlich das Spiel um Platz drei und das Endspiel in der Tauron Arena zu erleben.

Auch Frank Janotta kam am Montagmorgen um fünf Uhr zwar ziemlich erledigt aber überaus glücklich in Münden wieder an. „Das war ein tolles Erlebnis. Ich bin froh, dass wir die 850 Kilometer nach Krakau auf uns genommen haben“, erzählt der ehemalige TG-Trainer. Und Jürgen Beute, der in Polen noch Erinnerungsfotos mit dem kroatischen Nationalspieler der MT, Marino Maric, gemacht hatte, meinte: „Die Fahrt hat sich absolut gelohnt. So etwas wird man nie vergessen." (mbr)

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