Jetzt auf zehnten Tabellenplatz

MSG Bebra/Lispenhausen zeigt beste Saisonleistung beim Sieg über die WHO II

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Er war im zweiten Durchgang des Derbys nicht mehr zu stoppen: Rückraumschütze Jonas Barzov erzielte in den zweiten 30 Minuten acht Tore gegen die HSG Werra WHO II. 

Bebra. Sie wollten den Hebel nach ihrem verkorksten Saisonstart umlegen. Und die Bezirksliga-A-Handballer um MSG-Spielertrainer Alexander Fischer legten den Hebel um.

„Das war unsere beste Saisonleistung“, stellte Alexander Fischer fest. Der Spielertrainer der Bezirksliga-A-Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen feierte mit seinem Team einen ungefährdeten 38:26 (19:11)-Derby-Heimsieg über die HSG Werra WHO II. Dadurch kletterte die MSG in der Tabelle auf Platz zehn und überholte den bezwungenen Gegner.

Die Gäste, die das Spiel gerne verlegen wollten, reisten dann doch mit einer gut besetzten Mannschaft an. Doch dann war es eigentlich wie immer, wenn sich die beiden Kreisrivalen zuletzt gegenüberstanden: Die MSG gab den Ton an. „Die liegen uns einfach. Gegen die können wir uns immer gut zeigen“, sagt Alexander Fischer.

Der Spielertrainer war durch eine Zerrung gehandicapt, stand aber zunächst trotzdem auf dem Parkett, um zu helfen, die Talfahrt zu stoppen. Er hatte die Abwehr auf eine etwas defensivere 5:1-Variante umgebaut und dabei selbst den Part des vorgezogen Deckenden übernommen. Später füllt Yannick Krapf diese Rolle überzeugend aus.

Die Deckung der Hausherren stand gut vor dem starken Keeper Danny Klöpfel. Und im Angriff sorgte Tim Stückradt als Regisseur dafür, dass der Ball gut durch die eigenen Reihen lief.

Davon profitierte auch Philipp Bonsack, der im ersten Durchgang mit fünf Treffern aufwartete. Über 9:4 und 17:10 setzte sich die MSG bis zur Pause auf 19:11 ab.

Der klare Vorsprung und die Tatsache, dass die Gäste offensichtlich konditionelle Probleme hatten, gab Alexander Fischer Gelegenheit, munter zu wechseln. Schließlich hatte er zum ersten Mal fast den kompletten Kader zur Verfügung. „Das Schöne dabei war, dass es trotz der häufigen Wechsel keinen Bruch in unserem Spiel gegeben hat“, freute sich der Spielertrainer der MSG.

Dem zweiten Durchgang drückte Jonas Barzov seinen Stempel auf. Der Distanzschütze wirkte gegen seine alte Mannschaft bis in die Haarspitzen motiviert. Ihm gelangen nach dem Wechsel satte acht Tore. So wuchs der komfortable Vorsprung nach und nach bis auf zwölf Treffer an - und Mario Schlosser, der früher das Bebraer Tor gehütet und auch im Vorstand des TSV mitgearbeitet hat, feierte ein gelungenes Debüt. Denn er unterstützt als Betreuer seit Sonntag Alexander Fischer an der Bank.

MSG Bebra/Lispenhausen: Klöpfel, Olbricht - Stückradt (3), Bonsack (7), Fischer (3), Mudrak (5/1), Barzov (11/2), Walger (1), Mangold (2), Hess (3), Seese (1), P. Lehn (2).

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