Vor toller Kulisse

Fußball-Kreisliga A 1: Gudegrund/Konnefeld siegt gegen Heinebach/Osterbach

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Ein Bild, das eigentlich ohne Worte auskommt: Die Gudefelder bejubeln ihr frühes 2:0, die Heinebacher dagegen drehen frustriert ab.  

Niedergude. Im stimmungsgeladenen Alheimer Gemeidederby bezwang die SG Gudegrund/Konnefeld die SG Heinebach/Osterbach mit 3:1 (2:0) und zog nach Punkten mit dem Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A 1 gleich, während die Gäste auf Platz fünf abrutschten.

Die Gäste hatten vom Anpfiff an vor großer Kulisse enorme Probleme mit der schnellen Doppelspitze Leidorf/Wacker, die mit hohen, langen Bällen von ihren Mitspielern in Szene gesetzt wurden. So auch in der 5. Minute: Maik Leidorf lief der gesamten Heinebacher Abwehr davon, hob das Leder aber über den Kasten. Glücklich fiel dann die Führung für die Hausherren. Wieder war Maik Leidorf rechts durch, seine Flanke lenkte Markus Funk ins eigene Tor (9.).

Genauso glücklich war das zweite Tor für die Hausherren. Heinebachs Keeper Christian Nieske schlug bei einem versuchten Abschlag über die Kugel, Maik Leidorf schnappte sich das Leder, umspielte den Keeper und legte flach zum 2:0 ein (15.).

Da die Gäste sich weiterhin im Mittelfeld verzettelten und die Gudegrunder beim zweiten Ball stark waren, fiel folgerichtig fast das 3:0. André Schäfer zirkelte seine Flanke genau auf den Kopf von Maik Leidorf, doch dessen Kopfball rasierte den Außenpfosten (44.).

Die Heinebacher kamen wie verwandelt aus der Kabine. Jetzt bissiger in den Zweikämpfen, eroberten sie sich die Spielhoheit und vollendeten gleich den ersten Angriff zum Anschlußtreffer. Meik Villa legte klug quer auf den völlig freien Tizian Fernandes Rose, der nahm Maß, und die Kugel schlug im Winkel ein (46.). Es folgten aber wieder unerklärliche Unsicherheiten in Heinebachs Abwehr, die die Hausherren jedoch nicht nutzten. Da den Gästen die zündenden Ideen im Angriff fehlten, versuchten sie es mit Fernschüssen. So landete ein Erbe-Geschoss am Pfosten (60.), und Meik Villa verstolperte aussichtsreich ein langes Zuspiel (61.). Die Gäste drückten weiter und entblößten dabei ihre Abwehr. So kam, was kommen musste: Nach einem Freistoß, den alle verpassten, stand wieder Maik Leidorf goldrichtig und lenkte die Kugel flach in den Kasten zum 3:1 (88.).

„Ich bin zufrieden. Wir waren mal dran. Es war gut, dass wir gleich zwei Buden gemacht haben, das hat unser Spiel beruhigt“, lobte Gudegrunds Trainer Michel Brassel, während sein Gegenüber Uwe Stückradt kritisierte: „Die erste Halbzeit ging völlig an uns vorbei. Wir haben schlecht verteidigt und da das Spiel verloren.“

Gudegrund/K.: Brandter - Schäfer, Rode, Kerst, Krapf (64. Schneider), Albrecht, Heisse, Nöding, Peter (77. Lückert), Leidorf, Wacker (89. Aschenbrenner)

Heinebach/O.: Nieske - Matthias Funk, Markus Funk, B. Stöcker, Winter, Penner, Erbe, M. Stöcker, Villa, Fernandes Rose

Tore: 1:0 Markus Funk (9. ET), 2:0 Leidorf (15.), 2:1 Fernandes Rose (46.), 3:1 Leidorf (88.)

SR: Böhle (Bad Hersfeld), Z: 400

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