Geduld und Zielstrebigkeit

Noch einmal auf die Zähne beißen: Pascal Kemper tritt mit dem FSV Dörnberg im letzten Spiel des Jahres beim TuSpo Rngershausen an. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Einmal noch, dann geht es für den Fußball-Gruppenligisten FSV Dörnberg in die wohlverdiente Winterpause. Am Sonntag, 14.30 Uhr, steht die letzte Begegnung beim TuSpo Rengershausen an.

Lediglich unterbrochen von einem Abschlusstraining, der Teilnahme an der Hallenkreismeisterschaft und dem Ahnataler Budenzauber dürfen die Spieler anschließend bis zum Trainings-Wiederauftakt Ende Januar zumindest ein paar Wochen die Beine hochlegen. Was auch bitter nötig ist, denn die Runde hat Spuren hinterlassen.

Der Tabellenzweite meldet gleich vier angeschlagene Spieler. Im vorletzten Auswärtsspiel in Kaufungen musste Thore Ressler kurz nach seiner Einwechslung wieder ausgewechselt werden. Der Grund: Muskuläre Beschwerden im Oberschenkel.

Für die Dauerverletzten Jan Kleinschmidt und Fabio Welker heißt es, sich weiter zu schonen, um im Frühjahr wieder fit zu sein.

„Das Spiel gegen Rengershausen wird wohl so ähnlich ablaufen, wie die Partie gegen Vollmarshausen.“

Torjäger Pascal Kemper schleppt sich schon seit mehreren Wochen mit einer Knieverletzung rum. Beim 3:0 am vergangenen Sonntag gegen Vollmarshausen spielte er nur mit angezogener Handbremse. Aber auch wenn er nicht wie gewohnt rackerte und kämpfte, zeigte er, dass er für den FSV unersetzbar ist. Zweimal schaltete er blitzschnell und schraubte sein Konto auf 18 Treffer.

Auch zum Abschluss will der Kapitän seine Mannschaft auf das Feld führen und mit ihr den 13. Saisonsieg einfahren. „Ich werde noch einmal auf die Zähne beißen“, signalisiert der 26-Jährige. „Das Spiel gegen Rengershausen wird wohl so ähnlich ablaufen, wie die Partie gegen Vollmarshausen“, rechnet Kemper erneut mit einem defensiv ausgerichteten Gegner. „Zuletzt haben wir den Ball gut laufen lassen, in unserem Spiel hatten wir viel Sicherheit. Dass wir nicht gleich zu guten Chancen gekommen sind, war aufgrund der kompakten Deckung des FSK nicht anders zu erwarten. Wir sind aber ruhig geblieben. Das hat sich schlussendlich ausgezahlt.“

Geduld und Zielstrebigkeit seien auch auf dem Kunstrasenplatz in Rengershausen der Schlüssel zum Erfolg.

Dreimal nach 0:2 ein 3:3

Drei Punkte Rückstand haben Kemper und seine Mitspieler als Tabellenzweiter auf den starken Aufsteiger SV Kaufungen. Die Dörnberger haben allerdings eine Partie weniger bestritten.

„Wir liegen im Soll“, ist Kemper zufrieden mit dem bisher Erreichten, wenngleich er anfügt: „Zum jetzigen Zeitpunkt hätten wir auch ganz oben stehen können. Sechs Zähler haben wir liegen gelassen“, meint der Stürmer mit Blick auf die 3:3-Unentschieden bei Calden/Meimbressen, daheim gegen Hombressen/Udenhausen und in Sandershausen. „Am Anfang kann man da vielleicht noch von etwas Pech sprechen, aber wenn man gleich dreimal ein Spiel nach 0:2-Rückstand dreht, um dann am Ende doch nur einen Punkt zu ergattern, gibt es andere Erklärungen. Ich denke, wir haben nach den jeweiligen Führungen zu früh abgeschaltet. Besser wäre gewesen, wir hätten versucht einen Treffer nachzulegen. Das darf uns nach der Winterpause nicht noch einmal passieren.“

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