Kämpferisch verbessert

Zweikampf: Arlene Rühmer wurde von den Ingolstädterinnen mehrfach hart angegangen. Foto:  Hofmeister

Calden. Immerhin einen Punkt holte der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden in seinen neuen, von der örtlichen Raiffeisenbank gestifteten Trikots mit dem 0:0 gegen den FC Ingolstadt 04 und beendete damit seinen Negativlauf. Zuletzt hagelte es vier Niederlagen in Folge. Jahn-Trainer Engin Keskin sah gegenüber den letzten Spielen einen klaren Schritt nach vorn: „Positiv war, dass wir kämpferisch gut dagegengehalten haben. Durch die Umstellungen (unter anderm verteidigte Stüer für Ohm) haben wir defensiv besser gestanden.“ Gleich in der Anfangsphase hatten die Gastgeberinnen durch einen Schuss von Arlene Rühmer ihre erste Chance. Auf der Gegenseite hatten sie auch das nötige Glück, als der Lupfer von Sophie Westermeier von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang, wo sich Jahn-Torhüterin Marigona Zani vor der einschussbereiten Annalena Herzog auf das Leder warf (27.).

Nur wenig später besaß Calden die große Chance auf die Führung, als FC-Torhüterin Anna-Lena Daum eine Hereingabe von Rühmer nicht festhalten konnte, aber Marylin Herrmann das Tor knapp verfehlte (30.). Bei der nächsten Szene rückte Schiedsrichterin Sabine Stadler erstmals in den Blickpunkt, als sie eine Attacke von Daum gegen Rühmer an der linken Strafraumgrenze nur mit einer Verwarnung ahndete, obwohl diese das leere Tor vor sich hatte (31.).

Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren harten Einsteigen von Wagner gegen Rühmer, das wieder mit Gelb geahndet wurde (46.).

Nur sieben Minuten später stand die FC-Innenverteidigerin erneut im Blickpunkt des Geschehens, als sie mit einem umstrittenen Foulelfmeter mit einem zu unplatzierten Schuss an Zani scheiterte.

Franziska Tux hatte ihre Gegenspielerin im Strafraum am Trikot festgehalten. In der 63. Minute hätte das Spiel für Wagner nach einer weiteren harten Attacke gegen Rühmer beendet sein müssen, doch blieb die fällige Ampelkarte aus. Zuvor hatte Jaqueline Künzl Daum mit einem auf das kurze Eck gezogenen Freistoß geprüft (59.).

In der Schlussphase hätten beide Mannschaften noch das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können. So verfehlte Michelle Schneider nach Vorarbeit von Rühmer knapp das kurze Eck und Luisa Schanzes Distanzschuss ging nur knapp übers Tor (74., 87.).

Auf der Gegenseite hatte Ramona Acar Peck mit einem Schuss an den Innenpfosten (86.).

Von Michael Wepler

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