Krause und Schmidt treffen für TSV

Starke Vorstellung: Die Zierenbergerin Laura Frank (rechts), hier gegen Meta Franz. Foto: Michl

Zierenberg. Große Erleichterung in den Reihen des TSV Zierenberg. Nach zwei Nullnummern in Folge konnten die Warmetalerinnen von Coach Renè Wiegand in der Frauenfußball-Hessenliga wieder einen Dreier einfahren. Sie bezwangen im heimischen Stadion den bisher stark auftrumpfenden Aufsteiger TSG Nue-Isenburg mit 2:0 (1:0), kletterten damit auf Rang sieben und konnten vor allem den Vorsprung zu den Abstiegsplätzen auf vier Zähler ausbauen.

Wiegand lobte nach der Partie seine Spielerinnen über den Klee. „Wir haben im ersten Durchgang klar die Akzente gesetzt, hätten hier schon den Sack durch Laura Frank, Kim Aileen Schade, Lena Krause oder Gianna Zachan zumachen müssen. Unterm Strich hat meine Mannschaft verdient gewonnen.“

Da war seine Neu-Isenburger Kollegin Simone Hartmann doch etwas anderer Meinung. Auch wenn sie zugeben musste, „dass meine Elf in der ersten Hälfte nicht genug Präsenz gezeigt hat. Danach jedoch waren wir spielbestimmends, haben es jedoch nicht verstanden, unsere Chancen zählbar umzusetzen.“

Zierenberg, ohne Natascha Rudat und Julia Kanngießer, erwischte einen Traumstart. Sina Alexi lupfte das Spielgerät exakt in den Lauf von Lena Krause (5.), die Gästetorwartin Anna Friedichowitz nicht den Haus einer Abwehrchance ließ - 1:0.

Die mangelhaften Zierenberger Vollstreckerqualitäten wären fast bestraft worden. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte die erste hochkarätige Gästechance notiert werden. Rania Müller stand in der 44. Minute allein vor Torwartin Sabrina Bürgel, die Kopf und Kragen riskierend den Ausgleich verhinderte. Kurz nach dem Seitenwechsel hätte Laura Frank im Doppelpack alle Zweifel beseitigen können.

Dann aber wurde Neu-Isenburg immer stärker, hatte auch mehrfach den Torjubel auf den Lippen. Den jedoch die glänzend aufgelegte Sabrina Bürgel immer wieder verstummen ließ.

Dann bewies Wiegand ein glückliches Händchen. Er wechselte Janica Schmidt ein. Die - fünf Minuten auf dem Platz - sich als Joker profilierte und das 2:0 (85.) erzielte. Das war es dann.

Zierenberg: Bürgel - Schmand, Landinghoff-Schmidt, Geppert, Thöne, Davies, Frank (80., Schmidt), Zachan, Alexi, Krause, Schade.

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