Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein muss zu Fuldatal/Wolfsanger

SHG bei starkem Aufsteiger

Philipp Schröer ist wohl wieder im Aufgebot der SHG und wird das Zusammenspiel mit Jan-Erik Kleinschmidt suchen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Der erste Spieltag der neuen Saison in der Handball-Landesliga zeigte schon einmal, dass die Liga durch die drei Aufsteiger stärker als in der Vorsaison einzuschätzen ist. Mit einem dieser starken Aufsteiger bekommt es die SHG Hofgeismar/Grebenstein in ihrem ersten Auswärtsspiel am Sonntag (18 Uhr) in Ihringshausen bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger zu tun.

Der Bezirksoberligameister hat sich mit dem früheren Regionalligatorhüter René Hüsken, der zuletzt in Landwehrhagen spielte und mit Louis Feckler von der HSG Baunatal deutlich verstärkt. Ebenfalls zu beachten ist der torgefährliche Rückraumspieler Felix Heckmann. Im ersten Spiel lieferten sie dem Vizemeister Bad Hersfeld einen großen Kampf und verloren nur knapp mit 24:26.

„Gefährlicher Gegner“

Die Spielstärke der HSG bekam die SHG schon bei ihrem Dornröschenstadtturnier zu spüren, als sie das Endspiel gegen die HSG mit 14:18 verlor. Daher schätzt SHG-Betreuer Andreas Kramski den Wiederaufsteiger auch als einen sehr gefährlichen Gegner ein: „Das ist eine junge Mannschaft, die einen schnellen Handball spielt. Ganz entscheidend wird es für uns sein, ihre erste und zweite Welle zu unterbinden und sie in den Positionsangriff zu bringen.“

Seine ersatzgeschwächte Mannschaft kassierte gegen den Mitfavoriten HSG Baunatal die erwartete 25:29-Niederlage, verkaufte sich dabei aber in der zweiten Halbzeit teuer. „Wir haben nach der Pause endlich an uns geglaubt. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre noch mehr möglich gewesen“, trauerte er den verpassten Möglichkeiten etwas nach.

Um nicht von Beginn an am Tabellenende zu stehen, strebt Kramski zumindest einen Punktgewinn an: „Das muss unser Anspruch sein, wenn wir bei einem Aufsteiger antreten.“

Hoffnung macht die Rückkehr der zuletzt fehlenden Rückraumspieler Philipp Schröer und Florian Lindemann sowie des Torhüters Daniel Brand. (zmw)

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