TuSpo Grebenstein blickt auf vier Siege zurück – Derby auf Kippe

Zuletzt in guter Form

Sind heiß auf das Derby: Die TuSpo-Spieler um Kapitän Hannes Drube wollen morgen unbedingt spielen und ihre Siegesserie auch gegen Hombressen/Udenhausen fortsetzen. Foto:  Hofmeister

Grebenstein. Der TuSpo zeigte sich mit vier Siegen in Folge und 15:2 Toren zuletzt in einer starken Form. Für Trainer Valentin Plavcic liegen die Gründe in der verbesserten Personalsituation bei seiner Mannschaft: „Wir haben jetzt weniger fehlende Spieler und haben uns gut einspielen können. Meine Spieler sind zudem in einem guten Fitnesszustand und würden daher gerne spielen.“

Das war in den ersten zehn Spielen der Saison beim TuSpo noch nicht der Fall. Die Eingewöhnungsphase an den neuen Trainer benötigte ihre Zeit. Erschwerend kamen verletzungsbedingte Ausfälle von Stammspielern hinzu. Außerdem fielen Manuel Frey und Tobias Möller wegen eines Auslandssemesters aus. So waren die Leistungen der Grebensteiner mit fünf Siegen und fünf Niederlagen eher schwankend. Heimsiegen über Sandershausen und dem Nachbarn Calden/Meimbressen standen Niederlagen bei den Kellerkindern Wichmannshausen und Vollmarshausen gegenüber.

Von der deutlich nach oben zeigenden Formkurve her wäre ein erneuter Spielausfall auch für den TuSpo. Es wäre für die Mannschaft bereits die vierte Absage, für die SG die zweite.

Große Zuschauerkulisse

Im August sahen 570 Zuschauer auf dem Udenhäuser Sportplatz das mit Spannung erwartete Derby der Gruppenliga. Die knappe 2:3-Niederlage gegen den Nachbarn und Liga-Neuling schmerzte den TuSpo sehr, die hatte man als etabliertes Team der Gruppenliga überhaupt nicht auf der Rechnung.

Im Rückspiel im eigenen Sauertal-Stadtion will das Plavcic-Team nun wiedergutmachung betreiben. Von der Dramaturgie her wäre dies ein perfekter Jahresabschluss für eine vermutlich erneut großartige Zuschauerkulisse.

Leider aber steht auch dieses Spiel zwischen dem Siebten und dem Überraschungsdritten aufgrund der Platzverhältnisse noch auf der Kippe.

Wenn die Formkurve des TuSpo zuletzt auch deutlich nach oben zeigte, so war die gesamte Hinrunde doch eher durchwachsen. (zmw)

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