Was am Fußball-Wochenende auffiel: 23 Treffer in zwei Spielen der Kreisliga A

Absage, Absturz, Abschuss

Da lief es besser: Beim 4:1-Heimsieg im Derby gegen Sandershausen lief es besser als am Sonntag. Bruno Luis (Nr. 33) kann den Schuss von Christian Rümenap nicht verhindern. Foto: Malmus/nh

Kassel. Das winterliche Wetter hat auch am vergangenen Wochenende für Spielausfälle gesorgt. Besonders betroffen davon ist der SV Nordshausen. Während sich Heiligenrode nach dem 1:5 auf fußballlose Wochen freuen dürfte, gab es in der Kreisliga A zwei Torfestivals. Die Auffälligkeiten des Wochenendes: Die Nachsitzer

Nach dem erneuten Spielausfall in Ihringshausen war dies bereits die fünfte Absage für den Kreisoberligisten SV Nordshausen, zuvor gab es bereits Absagen gegen VfB Viktoria, VfL Kassel, SG Ahnatal und Wolfsanger. Letztmals war der SVN um Trainer Dirk Peter am 30. Oktober bei der 1:7 (0:3)-Heimpleite gegen den BC Sport im Einsatz. Das ist nun bereits vier Wochen her. Wie motiviert eigentlich ein Trainer seine Jungs, damit sie am kommenden Sonntag bei der angesetzten Wiederholung gegen VfB Viktoria fit sind? Dazu sagte uns Peter: „Die Situation ist völlig unbefriedigend. Wir trainieren Spielformen, um die Jungs bei Laune zu halten und hoffen kommenden Sonntag noch mal ran zu dürfen.“ Die schlafmützen

Bisher lief es ja eigentlich recht gut für den TSV Heiligenrode. Nachdem der Aufsteiger sein Ziel, den Klassenerhalt, so gut wie sicher in der Tasche hat, stürzte der TSV am Sonntag bei der 1:5 (0:0)-Klatsche gegen Calden/Meimbressen in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) regelrecht ab. „Bis zur Pause war alles gut. Zwar wurden die Gäste vor dem Seitenwechsel etwas stärker, doch deutete nichts auf eine Niederlage hin“, sagte Abteilungsleiter Matthias Schmelz am Tag danach. Und weiter: „Die schnellen Gegentore in den ersten fünfzehn Minuten nach dem Seitenwechsel haben uns völlig aus dem Konzept gebracht. Danach haben wir uns ergeben.“ Nun freuen sie sich in Niestetal auf die Winterpause.

Die Spektakel

In den zwei Partien der Fußball-Kreisliga A zwischen Hajduk Kassel und Dennhausen/Dörnhagen sowie Zagreb Kroatien und der TSG Wattenbach II langten die Torjäger noch mal richtig zu. Beim 7:4-Erfolg der Fudabrücker auf den Waldauer Wiesen war Trainer-Sohn Philipp Chorbacz mit drei Toren der Erfolgreichste, während für die Gastgeber Mario Peric zweimal traf.

Ein Oldie ließ beim 7:5-Sieg seines DjK Zagreb Kroatien aufhorchen: Drazenko Grbavac, der ehemalige Stürmer des FC Hessen Kassel, war gegen den Vorletzten TSG Wattenbach ebenfalls dreimal erfolgreich.

Von Horst Schmidt

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