Aytemür wieder erfolgreich

Auffälligkeiten des Wochenendes: Der Dreierpacker und viel Rot

Der Nächste muss gehen: In einigen Spielen wurde am Wochenende sogar mehr als ein Akteur vom Platz gestellt. Fotos: privat/Kasiewicz (nh)/Archiv

Kassel. Ein Torjäger, viele Platzverweise, ein Überraschungssieg und eine Partie mit 14 Treffern – in den heimischen Fußball-Klassen war einiges los. Die Auffälligkeiten des Wochenendes:

Tormaschine 

Er trifft und trifft und trifft. Der 19 Jahre alte Serkan Aytemür war beim 6:2-Erfolg des SV Türkgücü beim TSV Rothwesten dreimal erfolgreich. Der vom KSV Baunatal II in die Nordstadt gewechselte Stürmer traf in dieser noch jungen Saison damit bereits 17-mal. Einmal gelang ihm ein Viererpack, in drei Spielen war er zudem dreimal erfolgreich. Und es hätten schon mehr Tore sein können. Allerdings fehlte er seinem Klub in den ersten drei Partien urlaubsbedingt. Zudem verpasste er rotgesperrt die Spiele gegen Lohfelden II und Eintracht Baunatal.

Kartenflut 

Bei den Unparteiischen saß die Rote Karte diesmal von der Hessen- bis zur Kreisoberliga Kassel ziemlich locker, besonders kurios: Es gab in mehreren Begegnungen zwei Akteure einer Mannschaft, die vorzeitig zum Duschen mussten. Beim Heimspiel des OSC Vellmar flogen mit Erdinc Solak und Kevin Vidakovics zwei Akteure von Stadtallendorf vom Feld. In der Verbandsliga traf es beispielsweise den CSC 03 Kassel in Weidenhausen: Gelb-Rot gegen Michael Dawid, Rot gegen Jan Iksal. Genauso erging es dem KSV Baunatal II bei der SG Neuental/Jesberg: Maximilian Kraus (Gelb-Rot), Volkan Altindag (Rot). Zweimal die Ampelkarte sahen die Sandershäuser Yannik Damm und Magnus Künkler im Gruppenliga-Hit gegen Dörnberg. Richtig bunt wurde es bei Fortuna Kassel gegen SV Nordshausen: Gelb-Rot gegen Steven Wilhelm (Fortuna) und Kevin Reitze (Nordshausen), Rot gegen Ruhi Cinar (SVN). Alles aber nicht so schlimm wie beim Spiel des TSV Lehnerz II gegen den Nachbarn RSV Petersberg: Da erwischte es gleich drei Lehnerzer Kicker.

Überraschungssieg

Die Favoritenrolle hatte der Gast vom TSV Waldkappel. Was die SG Wickenrode/Helsa jedoch nicht davon abhielt, in der Kreisoberliga Werra-Meißner für einen Coup zu sorgen: 4:0 gegen den Tabellenzweiten und furios gestarteten Aufsteiger. Und das, obwohl der SG auch noch Torjäger Danny Nickel fehlte. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und hätten sogar 5:0 oder 6:0 gewinnen können“, stellte Trainer Stefan Koch erfreut fest. Alle vier Treffer waren zudem sehenswert: Sören Bode traf per Kopf, Thomas Kühn mit einer verunglückten Flanke, Matiullah Razaq mit einem Schlenzer und Benny Nickel mit einem Gewaltschuss unter die Latte.

Kellerkind 

Als Tabellenletzter der Kreisliga A 2 steht die dritte Mannschaft des OSC Vellmar nach zehn Spieltagen noch ohne jeden Punktgewinn da. Passend dazu die Tordifferenz: 9:58. Größtes Manko der Vellmarer und ihrem Trainer Kay Wedekind sind die personellen Probleme. „Unsere Dritte ist ein Team von Freizeitkickern und Studenten, die leider nicht immer greifbar sind“, sagt Abteilungsleiter Rainer Rethemeier. Immerhin: Gegen den Zweiten Türkgücü II zog sich die Mannschaft bei der 2:4-Niederlage beachtlich aus der Affäre.

Torflut 

14 Treffer in einem Gruppenliga-Spiel – geht nicht? Geht doch. Die SG Kirchberg/Lohne gewann in Gruppe 1 in Altenlotheim mit 9:5 (6:1). Damit belegt das Überraschungsteam von Trainer Halil Inan, ehemals Schauenburg, mit neun Siegen und zwei Niederlagen den zweiten Platz. Zwei Spieler waren je dreimal erfolgreich: Paul Graf und Dominik Heldmann.

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