An der Torwand gegen Watzke: Kasseler war im Sportstudio zu Gast

Gegner an der Torwand: Der Kasseler Waldemar Schledewitz (Mitte) trat im ZDF-Sportstudio gegen BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) an. Rechts: Moderator Jochen Breyer. Screenshot:  ZDF

Kassel. Zumindest bei den Fernsehzuschauern war es schon nach Mitternacht, als Moderator Jochen Breyer seinen Studiogast Hans-Joachim Watzke im Aktuellen Sportstudio an die ZDF-Torwand bat. Aufgezeichnet wurde dieses aber schon vorher.

Doch der Geschäftsführer des BVB brauchte auch einen Gegner - und der kam dieses Mal aus Kassel. Waldemar Schledewitz hatte sich vorab für das Torwandschießen qualifiziert.

Sein Treffer per spektakulärem Seitfallzieher für den Lichtenauer FV gegen den FC Großalmerode in der Kreisoberliga Werra-Meißner überzeugte 53 Prozent der Abstimmenden. Als Belohnung durfte er am Samstagabend nach Mainz.

Schon vor der Sendung wurde ihm sein Gegner Watzke vorgestellt. „Das war ein geiles Erlebnis. Er ist auf mich zugegangen und hat mich angesprochen“, erzählt der 27-Jährige. Unabhängig vom Ausgang des Torwandschießens lud Watzke den Studenten zu einem Heimspiel des BVB ein. „Er hat mit die Partien gegen Schalke oder Bayern angeboten - da musste ich nicht lange überlegen und habe mich für Schalke entschieden“, sagt Schledewitz.

So darf der Amateurspieler am kommenden Wochenende zusammen mit einer weiteren Person zum Derby nach Dortmund. „Ich habe keine Lieblingsmannschaft, aber Dortmund schaue ich mir gern an, weil sie einen attraktiven Fußball spielen“, sagt der Kasseler.

Trotz dieser netten Geste von Watzke hatte Schledewitz anschließend an der Torwand kein Erbarmen. Zweimal versenkte er den Ball - einmal rechts unten und einmal links oben, jeweils im letzten Versuch. Weil Watzke kein Treffer gelang, gab es für den 27-Jährigen noch ein zweites Geschenk. Als Preis für den Sieg an der Torwand bekommt er vom ZDF ein Sportwochenende mit Hotelübernachtung und Mietwagen in Frankfurt, Berlin oder Dortmund.

Nach dem erfolgreichen ZDF-Besuch stand das Handy des Außenspielers erst einmal nicht still. „Ich habe zwei, drei Stunden Anrufe bekommen und war kurz davor mein Handy abzuschalten“, erzählt Schledewitz. Einziger Wermutstropfen: Beim Spiel seines Teams am Sonntag konnte Schledewitz nicht mitwirken - er war erkältet.

• Videos mit Tor und Torwandschießen finden Sie hier und hier

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