Vor dem Anwurf: Die heimischen Handball-Landesligisten wollen ihr Heimrecht nutzen

Vor den eigenen Fans zum Erfolg

Im Kellerduell unter Druck: Dennis Friedrichs (am Ball) erwartet mit der Reserve des Northeimer HC am Samstag den Tabellendrittletzten HSG Schladen-Hornburg. Foto: Jelinek

Northeim. Die heimischen Vereine der Handball-Landesliga dürfen am Wochenende allesamt in eigener Halle antreten. Die Männer des MTV Moringen treffen dabei zu ungewohnter Stunde am Sonntagnachmittag an der Burgbreite auf die HSG Nord Edemissen.

LANDESLIGA-MÄNNER

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - VfL Wittingen II (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Für die „Mission Heimsieg“ steht Lars Nolte der komplette Kader zur Verfügung. Der Coach investierte in den letzten Übungseinheiten viel Zeit in die Verbesserung des Zusammenspiels in Angriff und Abwehr. Für seine Crew beginnt mit dem Duell gegen die Oberliga-Reserve aus Wittingen eine intensive Zeit. „Wir treffen auf einen Gegner, der um jeden Ball kämpft und sich nicht einfach geschlagen geben wird. Man darf den VfL definitiv nicht unterschätzen“, mahnt HSG-Manager Wilfried Fischer. Die Mannschaft sei gewarnt. In den kommenden Wochen warten Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte auf Torhüter Florian Lindemann und seine Mitspieler. Umso wichtiger ist ein erfolgreicher Heimauftritt. Dabei bauen die Sollinger erneut auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Northeimer HC II - HSG Schladen-Hornburg (Sa. 17.30 Uhr, Schuhwall). Nach drei Niederlagen in Serie steht die Truppe vom Michael Kundel-Heise schon wieder unter Druck, wenn der Vorletzte den Drittletzten erwartet. In der abgelaufenen Spielzeit gab es in diesem Duell jeweils Auswärtssiege. Auch die Harzer gingen in ihren letzten drei Partien leer aus. Am vergangenen Wochenende gab es ein 24:29 in eigener Halle gegen Braunschweig III. Für die NHC-Reserve geht es vor allem darum, die deftigen Pleiten gegen Edemissen und Lehre aus den Köpfen zu bekommen.

MTV Moringen - HSG Nord Edemissen (So. 16.30 Uhr, Burgbreite). Während Uwe Falkenhain am Sonntag wieder auf die Unterstützung der A-Jugendlichen zählen kann, steht Robin Goldmann weiterhin nicht zur Verfügung. Der Rechtsaußen brach sich im Training einen Finger. Dennoch sieht Moringens Coach der Aufgabe gegen den aktuellen Tabellendritten optimistisch entgegen. „Unser Angriff ist richtig auf Touren gekommen. Der Gegenstoß sowieso, aber auch der Positionsangriff klappen immer besser.“ Mehr Tore als der MTV hat bisher nur der Tabellenführer erzielt. Nachholbedarf sieht Falkenhain dagegen noch im Deckungsverhalten. „Da gibt es immer wieder Abstimmungsprobleme in der Innenverteidigung, so dass unsere Gegner häufig zu leichten Toren kamen.“ An dieser Baustelle wird derzeit in den Übungseinheiten fleißig gearbeitet. Die Gäste zählen in dieser Saison zu den Spitzenteams und reisen als Favorit an. Das belegt auch der 26:25-Triumph über den Titelaspiranten aus Osterode beim letzten Auftritt. „Dennoch werden wir alles daran setzen, auch das dritte Heimspiel zu gewinnen.“

LANDESLIGA-FRAUEN

HSG Rhumetal - SC Dransfeld (So. 16 Uhr, Burgberg). Im zweiten Heimspiel in Folge kommt es zu einem der wenigen Derbys für die Rhumetalerinnen, die aller Voraussicht nach mit komplettem Kader in das Südniedersachsen-Duell starten können. In den zurückliegenden Trainingseinheiten ging es vor allem darum, die Fehler aus der ersten Hälfte gegen Nord Edemissen abzustellen. „Dransfeld hat eine ähnliche Spielanlage mit einem starken Rückraum“, weiß Sascha Friedrichs. „Wir müssen an die zweite Halbzeit aus der Partie gegen Nord Edemissen anknüpfen und aus einer guten Abwehr spielen. Da sind wir häufig zu passiv.“ Rhumetals Coach fordert eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit, vor allem im Abschluss und hofft wieder auf viele Zuschauer, die am vergangenen Sonntag für eine tolle Kulisse mit einer super Stimmung sorgten. „Hoffentlich haben uns die Fans die erste Hälfte verziehen und gesehen, dass die Mannschaft eine gute Moral hat und die auch in die Waagschale wirft. Ein Sieg wäre gut, um in den nächsten Spielen nicht gleich in Zugzwang zu geraten.“ (zys)

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