Handball: Plesse-Hardenberg und Northeim wollen auswärts in die dritte Runde

Als Favoriten auf Pokaltour

Northeim. Jeweils auswärts müssen die beiden übrig gebliebenen heimischen Frauen-Handballteams am Samstag zu ihren Pokaleinsätzen ran. Plesse-Hardenberg reist nach Geismar, Northeim nach Hessisch Oldendorf. Beide dürfen sich vor ihren Auftritten in der zweiten Runde Hoffnung aufs Weiterkommen machen.

Turnier mit Plesse

Als Favorit läuft die Oberligasieben der HSG Plesse-Hardenberg Samstag in der KGS-Sporthalle von Geismar auf. Um 14 Uhr erfolgt der Anpfiff zum Kräftemessen mit der Vertretung des Veranstalters. Im Anschluss treffen mit Empelde und Sehnde zwei Teams aus Hannover aufeinander. Das Finale steigt ab 17.45 Uhr.

„Mit einer normalen Leistung sollten wir uns in diesem Turnier mit drei Landesligisten durchsetzen. Aber wir dürfen den MTV vor eigenem Publikum nicht auf die leichte Schulter nehmen“, mahnt Tim Becker. Trotz fehlender Trainingsmöglichkeiten gibt sich Plesses Coach vor dem kleinen Derby aber durchaus optimistisch. „Wir wollen auf jeden Fall in die dritte Runde“, stellt er klar. Die wird am ersten Januar-Wochenende ausgetragen - eine Woche vor dem Start in die Rückrunde. „Das ist ein Vergleich unter Wettbewerbsbedingungen und zur Vorbereitung besser als jedes Testspiel.“

Sein Team kann allerdings nicht in Bestbesetzung antreten. Kreisläuferin Isabel Marienfeld muss wegen eines Lehrganges passen. Torhüterin Caro Menn schiebt Dienst. Für sie rückt Filiz Bühn nach.

Turnier mit Northeim

Nach einem Freilos in Runde eins (wie auch Plesse) greift Northeim mit dem Auftritt in Hessisch Oldendorf erstmals ins Geschehen ein. Ab 17.30 Uhr geht es am Samstag gegen den gastgebenden Landesligisten HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Der Sieger trifft auf den Gewinner des anderen Halbfinals, welches der MTV Rohrsen I gegen die eigene 2. Mannschaft bestreitet.

Für Northeims Coach Carsten Barnkothe, der den Platz auf der Bank aufgrund des parallel stattfindenden Auftritts der Männer an Co-Trainer Kai Strupeit abgibt, ist der erste Gegner ein unbeschriebenes Blatt. Die HSG als Zweiter der Landesliga Hannover will dem Oberligisten aber sicher ein Bein stellen, zumal das Team mit vergleichsweise kleinem Kader anreist. So stehen unter anderem Torfrau Duaa Mugames und Tanja Weitemeier nicht zur Verfügung.

Klappt es mit dem Einzug ins Endspiel, dürfte es gegen Rohrsen I gehen. Und dieses Team kennen die Northeimerinnen schon deutlich besser. Rohrsen war schließlich erst am 17. September Gastgeber des NHC in der Oberliga. Die Partie endete 20:20. Das ist bisher das einzige Spiel der noch jungen Saison, in dem der Tabellenführer einen Punkt abgeben musste. (zys/zhp)

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