Handball-Pokal: Komplettes „Aus“ für Quintett in der ersten Runde / Rhumetals Frauen scheitern im Endspiel an Geismar

Kurzes Intermezzo für heimische Vertretungen

Dreikampf: Der Rhumetaler Norman Hagemann (am Ball) hat Moringens Alexander Kitke versetzt und versucht, Max Lorenz zu überwinden. Foto:  zje

Northeim. Die heimische Handball-Armada hat am Wochenende bereits in der ersten Runde des HVN-Pokals komplett die Segel gestrichen.

Männer

Turnier in Moringen

Richtiges Cup-Feeling kam an der Burgbreite nicht auf. Eine defekte Hallenbeleuchtung und das unsportliche Fernbleiben der Mündener Reserve (ohne Absage!) drückten die Stimmung. Die kam aber zumindest phasenweise bei den Anhängern des MTV Moringen auf. Die Gastgeber schalteten mit einem 26:22 (15:10)-Erfolg überraschend die favorisierte HSG Rhumetal aus. „Wir konzentrieren uns jetzt auf Vinnhorst“, kommentierte der mit dezimiertem Kader angetretene Gästecoach Lars Eichhorn. MTV-Kapitän Alexander Kitke dagegen freute sich über eine gute Mannschaftsleistung mit einem starken Sebastian Heiler (12 Treffer). Die aber war gegen einen ausgeruhten Kontrahenten im Finale nicht zu wiederholen. „Osterode war frischer.“ Die Gäste aus dem Harz sicherten sich mit einem ungefährdeten 30:19-Sieg das Weiterkommen.

Turnier in Bovenden

Das Duell der Ligakonkurrenten zwischen Spanbeck/Billingshausen und Northeim II entschied die Vertretung des Ausrichters klar mit 25:17 (10:5) für sich. „Es lief heute nicht viel zusammen. Bis nächste Woche wartet noch viel Arbeit auf uns“, konstatierte NHC-Coach Michael Kundel-Heise. Seine Schützlinge agierten fehlerhaft und scheiterten häufig am bärenstarken Keeper der SG.

Einen unerwarteten Ausgang nahm das zweite Semifinale. Die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen setzte Verbandsliga-Aufsteiger MTV Geismar mit 25:24 matt. Die Sollinger boten eine starke Vorstellung, führten bereits deutlich und gerieten erst in den Schlussminuten noch einmal in Bedrängnis. Nach einer intensiven Begegnung traf die HSG auf ausgeruhte Hausherren. „Der Modus hat uns sicher etwas benachteiligt. Trotzdem war Spanbeck im Finale besser“, berichtete Trainer Lars Nolte. Die SG siegte 30:14.

Frauen

Turnier in Katlenburg

Rhumetals Frauen wiederholten in der Burgberghalle den Erfolg vom Vorbereitungsturnier aus der Vorwoche gegen DJK Hildesheim. Nach einem 8:11-Pausenrückstand führte eine gut aufgelegte Anna Lena Eichenberger ihr Team durch ein 26:20 nach 50 Minuten noch sicher in das Finale. Dort kassierte die Truppe von Sascha Friedrichs gegen den MTV Geismar (zuvor 27:22-Sieger gegen Dransfeld) gleich in den ersten drei Minuten drei Treffer. Die Gäste gaben über die gesamte Spielzeit klar den Ton an und zogen verdient mit 32:25 in die zweite Runde ein. (zys)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.