Bezirksliga A: BSA-Handballer beim 31:23-Erfolg gegen Schlusslicht TLV Eichenzell mit Licht und Schatten

Schwächephasen trübten das Gesamtbild

Großer Einsatz: Wieder mit einer starken Leistung imponierte BSA-Spieler Maximilian Lang (am Ball). Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Ihren dritten Saisonsieg feierten die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf. Beim letztlich souveränen 31:23 (14:4)-Erfolg über Schlusslicht TLV Eichenzell tat sich das Team von Trainer Sebastian Neuenroth streckenweise jedoch enorm schwer.

Die Stimmung vor dem Spiel war blendend in der gut besuchten Eilse-Sporthalle, wo die TSG erstmals in neuen blau-roten Trikots auflief. Doch die Mienen der Zuschauer verdüsterten sich schnell, als bei den Kurstädtern nach dem 1:0-Führungstreffer durch David Fischer rein gar nichts mehr zusammenlaufen wollte und die Gäste nach acht Minuten plötzlich mit 4:1 vorn lagen. „Irgendwie haben wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden und viel zu hektisch agiert“, meinte TSG-Trainer Sebastian Neuenroth, bei dessen Team es dann aber plötzlich viel besser lief.

Deutlich konzentrierter im Abschluss und in der Abwehr konsequenter zupackend wandelten die Gastgeber innerhalb von neun Minuten den Drei-Tore-Rückstand in eine 8:4- und dann in eine 11:6-Führung um. Niemand hatte mehr einen Zweifel daran, wer als Sieger die Halle verlassen würde – bis der Faden plötzlich wieder riss. Wie schon in der Anfangsphase häuften sich die Fehlversuche und die Abspielfehler wieder, und die Eichenzeller witterten ihre Chance. Tor um Tor schoben sie sich heran und beim 14:14-Pausenstand war der Ausgang wieder völlig offen.

In der Kabine schien Sebastian Neuenroth dann aber genau die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis zum 17:16 (34.) konnten die Gäste zwar noch mithalten, doch dann drehte die TSG richtig auf und ließ dem nun völlig überforderten Schlusslicht nicht den Hauch einer Chance. Über 24:17 (46.) zog die Neuenroth-Sieben auf 28:18 (53.) davon, so dass man es sich in der Schlussphase erlauben konnte, munter durchzuwechseln. Beste Werfer bei den Kurstädtern waren mit je acht Treffern David Fischer und Julian Scharff. Ein Sonderlob verdiente sich auch Neuzugang Maximilian Lang, der fünf Toren erzielte und sowohl auf Linksaußen als auch im Rückraum zeigte, dass er eine deutliche Verstärkung für das Team ist.

TSG-Tore: Scharff (8/6), Fischer (8), Hottenroth (4), Vogeley (2), Amlung (4), Lang (5). (per)

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