Handballer müssen im morgigen Heimspiel gegen Schlitz auf Marcus Soter verzichten

Wer steht im BSA-Tor?

Einsatz: Sich richtig reinhängen will Fabian Amlung im Trikot der TSG Bad Sooden-Allendorf (Mitte) und mit zum Heimsieg seiner Mannschaft gegen Schlitz beitragen. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Vor dem morgigen Heimspiel um 16.30 Uhr gegen den Tabellenletzten TSG Schlitz sind die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf laut Trainer Sebastian Neuenroth personell eigentlich ganz gut aufgestellt, haben aber dennoch ein großes Problem. „Unser Torhüter Marcus Soter steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung und auch Attila Dincel ist noch verletzt. Es ist noch nicht klar, wer am Samstag bei uns im Kasten steht“, erklärte der BSA-Coach. Und: „Wenn alle Stricke reißen, dann muss ich sogar selbst ran“, befürchtet Seppi Neuenroth, obwohl er schon seit Monaten nicht richtig trainierte.

Damit ist sogar der Pflichtsieg gegen das Schlusslicht gefährdet, obwohl Schlitz bisher erst drei Punkte in dieser Saison sammelte und nur einmal gegen Wollrode II gewann. Vorsicht ist also angebracht, zumal der morgige BSA-Gegner am vergangenen Wochenende nur mit zwei Toren Unterschieg gegen den Tabellenzweiten MT Melsungen III unterlag. Die Marschroute ist für Trainer Neuenroth dennoch klar: „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wenn meine Mannschaft in der Abwehr kompakt auftritt und den Gegner nicht zu seinem Spiel kommen lässt, dann müsste dies auch klappen“.

Trotz des Auftritts mit Licht und Schatten zuletzt gegen Eichenzell sind die Gastgeber optimistisch, denn Neuzugang Maximilian Lang ist wie Heiko Kruse schon zu einem echten Leistungsträger im Team geworden. Kaum nach stehen ihnen andere Akteure wie etwa Fabian Amlung. „Dies alles sollte am Ende den Ausschlag geben, dass wir die beiden Punkte auch behalten“, meint Neuenroth.

Unterschätzen wird er mit seiner Mannschaft den Rivalen schon aufgrund des eigenen Torhüterproblems nicht. Und der Gegner aus Schlitz ist meist für viele Tore gut. So warfen die Gäste bisher 229 Treffer in neun Begegnungen und damit nur drei weniger als Spitzenreiter MSG Fulda/Petersberg II. (eki)

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