Standardformation des Rot-Weiss-Klubs Kassel startet in die erste Bundesliga

Auftakt in Ludwigsburg

Formationstrainer Eugen Khod. Foto: Fritschler

KASSEL. Viel Arbeit hinter sich, aber noch viel Arbeit vor sich hat die Standardformation des Kasseler Rot-Weiss-Klubs. Am Samstag starten die nordhessischen Tänzerinnen und Tänzer in die Saison der ersten Bundesliga.

Fünf Turniere stehen dann bis zum 5. März an, fünf Turniere, nach denen man weiß, ob diesmal der Klassenerhalt gelungen ist. Ein Ziel, dem die Formation schon seit dem Frühjahr 2015 vieles, wenn nicht alles unterordnet. Seit dem Aufstieg in die höchste Klasse hat Trainer Eugen Khod versucht, die Formation für die Aufgabe in der ersten Liga vorzubereiten, konditionell, technisch und tänzerisch. Und dabei das Tempo immer mehr angezogen.

Erster Höhepunkt in der neuen Saison war die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Bremen. Die Standortbestimmung für die Erstligasaison endete mit dem siebten Platz und der Erkenntnis, dass man noch viel tun muss.

Eugen Khod war mit der Präsentation zufrieden. „Aber an der Bildentwicklung müssen wir noch arbeiten“, so der Trainer nach Bremen. Und genau das hat man getan.

Dazu musste die Formation Umstellungen in den Paarbesetzungen verarbeiten. Florian Jablonksi war nach Bremen ausgestiegen, Trainer Eugen Khod kam deswegen auch als Aktiver zurück ins Team. Dazu verletzte sich Elisabeth Pawellek und wird vorerst ausfallen.

Khod hatte vor der Saison den Schwierigkeitsgrad der Choreagrafie „Tanguera – addicteds to Tango“ noch einmal erhöht, Bilder und Schritte dementsprechend verändert. Nur so konne man sich das höhere Niveau der ersten Liga angleichen.

Am Samstag gehen die Paare des Rot-Weiss-Klub Kassel nun zum ersten Turnier beim TC Ludwigsburg aufs Parkett. Ludwigsburg ist der amtierende deutsche Meister. Neben den Gastebern ist der Braunschweiger TSC mit Sicherheit ein Anwärter auf Rang eins der Bundesliga. Dann folgen wohl Nürnberg und Göttingen. Direkte Konkurrenten für die Kasseler im Kampf um den Klassenerhalt dürften Oldenburg und die beiden Mitaufsteiger Gießen und Friedberg sein.

Nach dem 9. Januar wird man mehr wissen, und die Kasseler werden ihre erste Platzierung in der Bundesliga haben. Und da es bestimmt nach jedem Turnier noch etwas zu verbessern gibt, wird die Arbeit für die Formation bis zum 5. März auch nicht weniger werden.

Von Peter Fritschler

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