Tennis: Am Samstag und Sonntag steigt in Lohfelden die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft

Slanar, Zguns und Jarc dabei

Gastgeber: Timo Goebel (von links), Christopher Amend, Martin Boulnois, Nico Henkel, Martin Slanar, Rok Jarc, Christoph Bühren und Martin Kares erwarten am Wochenende bei der ST Lohfelden die Topteams zur Finalrunde. Foto: wm

Lohfelden. „Es wird langsam Zeit, dass es losgeht“, sagt Nico Henkel, der Kapitän des Tennisteams der Herren 30 der ST Lohfelden. „Wir haben im Vorfeld viel Arbeit gehabt, aber jetzt freuen wir uns drauf.“

Henkel spricht vom Saisonhöhepunkt 2016 für vier Teams der beiden Bundesligen der Herren 30. Die haben sich nämlich als Erste und Zweite der beiden Gruppen für die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die ST Lohfelden ist als Gruppenerster dabei und hat zusätzlich die Option für die Ausrichtung des Finales am Samstag (ab 12 Uhr) und Sonntag (ab 11 Uhr) wahrgenommen. Dann geben sich Tennis-Asse ein Stelldichein, von denen ein Großteil in der aktuellen ATP-Rangliste noch unter den ersten 200 zu finden ist.

Die Mannschaften

Am Wochenende mit dabei: Adrians Zguns. Foto: wm

ST Lohfelden: Die Gastgeber werden mit ihren drei Ausländern Martin Slanar, Adrians Zguns und Rok Jarc auf den ersten Rängen antreten. Nach dem Ausfall des verletzten Martin Kares ist Christopher Amend an Vier gesetzt. Rang fünf und sechs werden nach dem in Lohfelden üblichen Rotationsverfahren besetzt.

Jacobi & Partner Ratingen: Der amtierende Meister hat den serbischen Weltranglistenspieler Ivan Bjelica und den österreichischen Daviscupakteur Stefan Koubek dabei. Der Kasseler Marc Leimbach spielt bei Ratingen an Nummer fünf.

TC Raadt Mülheim: Der Nordzweite nutzt die Nichtbegrenzung des Einsatzes ausländischer Spieler voll aus. Mülheim bietet Spitzenklasse aus den Niederlanden, Belgien und Bulgarien auf.

MTTC Iphitos München: Bei den Bayern muss man abwarten, wer von den namhaften Spielern auch zur Verfügung steht. Namen wie Oscar Hernandez, Alexander Waske, Lars Uebel, Benedikt Dorsch oder Emilio Benfele-Alavarez sprechen für sich.

Der Modus

Gespielt wird nach dem K.o.-System. Am Samstag ab 12 Uhr stehen sich in den Halbfinals die ST Lohfelden und der TC Mülheim sowie Jacobi & Partner Ratingen und der MTTC Iphitos München gegenüber. Die beiden Sieger bestreiten am Sonntag ab 11 Uhr das Finale, ein dritter Platz wird nicht ausgespielt.

Die Aussichten

Lohfelden wird es gegen Mülheim mehr als schwer haben. Ein echter krasser Außenseiter ist die ST aber nicht, dafür hat sie in der abgelaufenen Saison zu stark gespielt. Allerdings wird der Ausfall von Martin Kares schwer wiegen. „Wir sind alle gut drauf“, sagt Kapitän Nico Henkel. „Und wir wollen mit unseren Zuschauern im Rücken unsere kleine Chance nutzen. Und dann am Sonntag nochmal spielen.“ Kommt Iphitos mit allen einsetzbaren Assen, dann wird es schwer für Ratingen. Trotzdem sollte der Titelverteidiger wieder im Finale stehen. Im letzten Jahr hatte es sich Ratingen leisten können, im Halbfinale und im Endspiel die Doppel abzuschenken.

Die ST Lohfelden

Die Spielgemeinschaft Tennis Lohfelden - FSK Lohfelden und FSK Vollmarshausen - ist im zweiten Jahr in der Bundesliga. Das erste Jahr schloss das Team als Nachrücker für das verzichtende Karlsruhe als Dritter ab und verpasste knapp die Finalrunde. In dieser Saison wurde es ungeschlagen Gruppenerster.

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