Tennis: Team des Kasselers Marc Leimbach wieder Meister der Herren 30, Lohfelden scheitert im Halbfinale

Titel geht erneut an Ratingen

Konzentriert: Martin Boulnois punktete in den Einzeln für die ST Lohfelden im Halbfinale der Meisterschaftsendrunde gegen den TC Raadt Mülheim. Foto: wm

Lohfelden. Der TC Grün-Weiß Ratingen ist deutscher Mannschaftsmeister der Tennis-Herren 30. Er schlug im Finale in Lohfelden den TC Raadt Mülheim mit 5:4 und wurde zum dritten Mal in Folge Titelträger. Gastgeber ST Lohfelden unterlag im Halbfinale Mülheim mit 4:5. 900 Zuschauer sahen an zwei Tagen am Quellenweg Tennis der Superklasse.

Vor der Endrunde

Die Teams waren schon am Freitag nach Lohfelden angereist und absolvierten gleich noch an Nachmittag und Abend die ersten Schläge. Die weitere Vorbereitung war dann teilweise unterschiedlich. Italiener, Pizza und Pasta haute noch gemeinsam hin, Ramazotti oder Bier nicht.

Die Halbfinals

„Jetzt müssen langsam die Bälle fliegen“, sagte ST-Kapitän Nico Henkel nach der Team-Vorstellung. Und bei Sonnenschein pur ging es auf sechs Courts Schlag auf Schlag. Nach Niederlagen von Adrians Zguns, Christopher Amend und Christoph Bühren sah es für die ST gegen Mülheim düster aus. Martin Slanar bot danach wohl sein bestes Spiel im ST-Trikot, unterlag aber glücklos gegen Westerhof. Dann schlug die Stunde von Martin Boulnois, der in einem Supermatch Pondman 6:3, 6:4 schlug. „Heute hat alles geklappt“, freute er sich. Als dann noch Rok Jarc sein Einzel gewann, sah es für die ST wieder etwas besser aus.

Dann lag die Sensation in der Luft, denn beinahe hätte die ST drei Doppel gewonnen. Jarc/Amend und Zguns/Goebel punkteten für die ST, Slanar/Wenderoth waren nah dran, aber es reichte nicht.

Das zweite Halbfinalspiel gewann Ratingen gegen Iphitos München mit 5:4. Das Superspiel

Top-Mann aus München: Alexander Waske. Foto: wm

Man muss sich das als Tennis-Fan mal auf der Zunge zergehen lassen. Da ist das Bundesligafinale der Herren 30 in Lohfelden und auf Court 5 am Rande der Anlage spielen Stefan Koubek (Ratingen) und Alexander Waske (München) gegeneinander. Der Österreicher hatte seine beste Platzierung im ATP-Ranking auf Rang 20, Waske auf Rang 89. Der eine 39 Jahre, der andere 41 Jahre alt. Und beide spielen ein Supertennis in Lohfelden, Waske gewinnt 6:3 und 7:6, ein Leckerbissen.

Das Finale

Mit Ratingen Meister: Marc Leimbach. Foto: wm

Das Endspiel zwischen Ratingen und Mülheim war geprägt von Regenunterbrechungen. Nach den Einzeln stand es 3:3, nach den Doppeln 5:4 für Ratingen. „Ein toller Abschluss einer tollen Saison“, freute sich der Kasseler Marc Leimbach, der für Ratingen spielt.

Die Bilanz

„Wir haben uns hier toll verkauft“, sagt Jürgen Kitzinger, der Vorsitzende der ST Lohfelden. „Sportlich und auch als Gastgeber.“ Und Kapitän Nico Henkel: „Natürlich ist man im ersten Moment enttäuscht, wenn man verliert. Aber unterm Strich können wir mit unserer Leistung zufrieden sein.“

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