Tischtennis-Drittligist verliert zweimal 2:6 – Kasselerinnen ohne Glück

Bittere Tage für Auedamm

Punktete einmal im Doppel: Kassels Sarah Grede.

Kassel. Ernüchterung bei den Tischtennis-Damen der KSV Auedamm: Statt gegen die Teams aus Hannover und Flensburg zu punkten, die ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte der 3. Bundesliga Nord stehen, unterlagen sie zweimal 2:6.

Dabei hatten Tabea Heidelbach und Sarah Grede in Hannover ihr erstes Doppel in dieser Spielzeit gewonnen und für einen ausgeglichenen Start gesorgt. „Wenn dann aber vorn keine Punkte kommen, läuft man gleich einem 1:3-Rückstand hinterher, der uneinholbar wirkt“, erklärte Spielführerin Katja Heidelbach, die später noch gegen Hannovers Nummer vier, Madlin Heidelberg, punkten sollte. „Ich habe es als Nummer drei natürlich am einfachsten“, kommentierte Auedamms erfahrenste Spielerin. „Ich spiele immer zuerst gegen die schwächste Spielerin des Gegners.“

Während Hannover die deutlich stärkere Mannschaft war, wäre einen Tag später gegen Flensburg vor eigenem Publikum mindestens ein Punkt drin gewesen. „Wir spielen immer mit, aber ich weiß nicht, was am Ende fehlt: Sicherheit, Mut, Erfahrung“, fragte sich Tabea Heidelbach und war ratlos. Sie verlor ihr Einzel gegen Flensburgs Nummer drei Sofie Egeholt Bang im vierten Satz knapp mit 10:12. Es war der vierte Zähler für die Gäste, zuvor hatten Katja Heidelbach und Diana Tschunichin im Doppel und Katja Heidelbach im Einzel gepunktet. Tschunichin und Grede unterlagen danach erneut dem Spitzenpaarkreuz der Gäste, wenn auch kein Satz klar an die Gegner ging.

„Wir sind immer dran, aber es fehlt einfach das letzte Quäntchen Glück, das letzte Stück Selbstvertrauen“, sagte Katja Heidelbach. „Um zu punkten, müssen wir alle Vier einen perfekten Tag erwischen, dann kann ein Ruck durch die Mannschaft gehen.“

So wie zuletzt beim Unentschieden gegen Borussia Düsseldorf. Die Laune lassen sich die Damen der Kasseler Spvgg Auedamm dennoch nicht vermiesen.

Von Carina Wagener

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