3. Tischtennis-Bundesliga: Aufsteiger KSV Auedamm gibt sich vor der Saison keinen Illusionen hin

Sie gehen es ganz gelassen an

Wollen sich in der 3. Bundesliga nicht auf den Arm nehmen lassen: Die Spielerinnen von Aufsteiger KSV Auedamm mit (von links) Diana Tschunichin, Tabea Heidelbach und Katja Heidelbach. Es fehlen Sarah Grede und Christine Engel. Foto: Hedler

Kassel. Illusionen geben sie sich nicht hin. „Es wäre schon schön, wenn wir nicht Letzter würden“, sagt Tabea Heidelbach von der Kasseler Spvgg. Auedamm vor dem Punktspielauftakt.

Der Aufsteiger startet am 25. September zu Hause gegen den ostwestfälischen TTC Rödinghausen in das Abenteuer 3. Tischtennis-Bundesliga Nord.

Die Perspektive

Realistisch gehen die Kasselerinnen die Herausforderung an. „Noch einmal aufsteigen werden wir nicht. Es wäre aber ein Erfolg, wenn wir die anderen ärgern und in der zweiten Tabellenhälfte gut mitspielen“, erklärt Heidelbach weiter. Mit den Spitzenteams der Achtergruppe könne man sich kaum messen, sagt die 18-Jährige, „zumal diese, anders als wir, über viele von außerhalb verpflichtete Spielerinnen verfügen.“

Die Spielerinnen

Neben Tabea Heidelbach gehören Mutter Katja Heidelbach (42), Christine Engel (34), Diana Tschunichin (20) und Sarah Grede (15) zum Aufgebot. Engel befindet sich noch in der Babypause und stößt etwas später zum Team. Spielführerinnen sind Tschunichin und Katja Heidelbach.

Die Gegner

Die weiteste Reise führt die KSV Auedamm zum TSB Flensburg. Mit dem südhessischen Mitaufsteiger TTC Staffel trifft die KSV auf einen alten Bekannten, der ihr in der vorigen Runde den Titel wegschnappte. Nachbarschaftsduelle sind die Begegnungen mit Torpedo Göttingen. Hannover 96, der TTC Großburgwedel sowie Borussia Düsseldorf komplettieren das Feld. Der Aufwand

Der Aufstieg der KSV, die vor langen Jahren bereits der 2. und kurz auch der 1. Bundesliga angehörte, ist mit etwas erhöhtem Aufwand verbunden. „Wir trainieren schon etwas mehr, aber es bleibt im Rahmen“, sagt Tabea Heidelbach. Der Klub selbst benötigt nun mehr Schiedsrichter und bildete eigens zwei zusätzliche aus. Höhere Belastungen durch Auswärtsfahrten sieht Heidelbach nicht: „Es sind ja nur sieben Reisen, darunter auch kleinere Entfernungen.“ Zudem gehen die Spiele nur bis sechs, nicht wie zuvor bis acht. „Was ganz gut ist, aber einen Nachteil hat. Wenn man die ersten Matches verliert, kann man das kaum noch ausgleichen “, vermutet Tabea Heidelbach. Die Halle

Die KSV Auedamm spielt weiter in der Halle der Jakob-Grimm-Schule. „Es gab dort wegen der Enge schon manchmal Stress mit den Schiedsrichtern. Aber das ist unsere Heimat. Und vielleicht hilft es uns ja, dass der Boden ein bisschen rutschig ist“, betont Tabea Heidelbach.

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