Tischtennis: TTG-Damen empfangen Schlusslicht

Heimische Teams mit guten Chancen

Philipp Tonn

Schwalm-Eder. Gute Chancen auf Heimsiege der Tischtennis-Hessenligisten: Die Damen der TTG Morschen/Heina sind gegen Schlusslicht SV Viktoria Nieder-Ofleiden klar favorisiert, während die Männer von Eintracht Felsberg gegen die vor ihnen platzierte SVH Kassel II zuversichtlich sind.

Hessenliga Herren:

TSV Eintracht Felsberg – SVH Kassel II (So. 14 Uhr). Bei einem Sieg im Nordhessen-Derby könnte die Eintracht um zwei Plätze auf den vierten Rang vorrücken. In Bestbesetzung glückte den Harleshäusern zu Serienbeginn ein Erfolg gegen Spitzenreiter Hofgeismar, der die Felsberger zuletzt mit 9:1 abservierte. Doch im Saisonverlauf mussten die Top-Akteure der SVH-Reserve Florian Bierwirth, Marco Hilgenberg und Matej Urbanek die Lücken im Oberligateam stopfen, was zur Folge hat, dass sie jetzt in der Hessenliga nicht mehr eingesetzt werden dürfen.

„Damit steigen natürlich unsere Chancen deutlich“, sagt Eintracht-Kapitän Thilo Leis, ohne dabei den erst einmal bezwungenen Maximilian Foehl oder die „Oldies“ Klaus Scherb und Thomas Luck zu unterschätzen. Aber auch diese Leistungsträger konnten kürzlich eine 7:9-Heimniederlage gegen den Drittletzten Ihringshausen nicht verhindern. Bei den Felsbergern steht ein Fragezeichen hinter Philipp Tonn, Dirk Heimel wird eventuell nur Doppel spielen und Holger Ebert als Ersatzmann nachrücken.

Hessenliga Damen:

TTG Morschen/Heina – SV Viktoria Nieder-Ofleiden (So. 11 Uhr). „Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung“, sieht TTG-Betreuer Günther Bey sein Team in der Turnhalle von Altmorschen gegen das Schlusslicht in der Favoritenrolle. Denn im vorderen Paarkreuz mit Annabelle Bey (14:5-Einzelbilanz) und Lisa Ellrich (11:6), aber auch in den Doppeln, die mit 12:4-Siegen wieder zur alten Stärke gefunden haben, liegen die Vorteile bei den Gastgebern, die bei einem Erfolg auf den dritten Rang schielen könnten. Auftrieb dürfte den Gästen der erste Sieg am vergangenen Spieltag mit 8:5 in Bottenhorn gegeben haben.

Fakt ist aber: dem ausgeglichen besetzten Viktoria-Quartett mangelt es an einer herausragenden Akteurin. Mit je acht Einzelsiegen sind Sarah Anton am Spitzenbrett und die Nummer vier Anke Böttner noch die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. (zrh) Foto:Kasiewicz/nh 

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