Hessenliga: Tabellenführer Besse klarer Favorit im Derby - Felsberg ohne Spitzenmann Heimel

Kaszuba sinnt auf Revanche

Will sich für die Einzelniederlage im Hinspiel revanchieren: Besses Nummer zwei, Mateusz Kaszuba. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Derbyzeit in Edermünde: In der Tischtennis-Hessenliga hat der TSV Besse am dritten Rückrundenspieltag den Kreisrivalen TSV Eintracht Felsberg (Sa. 18 Uhr Bilsteinhalle) zu Gast. Und ist als Tabellenführer klarer Favorit.

Ausgangslage

Spitzenreiter Besse hat sich mit 22:0-Punkten ein Polster von drei Zählern auf Hauptwidersacher Mittelbuchen erarbeitet. Und beste Chancen auf den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga. Die Felsberger haben als Tabellensechster einen Vier-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang. Womit das Ziel „drin bleiben“ greifbar ist.

Rivalität

Hält sich in Grenzen. Denn: Man schätzt und respektiert sich. „Im Prinzip können wir Besse schon zur Meisterschaft gratulieren, da ihre bisherigen Vorstellungen alle überzeugend waren“, ist Felsbergs Kapitän Thilo Leis von den Gastgebern beeindruckt. Und TSV-Pendant Sebastian Pfaff lobt die Edertaler: „Die spielen als Aufsteiger eine prima Saison und sind auf gutem Weg zum Klassenerhalt.“

Rückrundenstart

Überzeugend! Der TSV knüpfte mit 9:0 in Flieden und mit 9:1in Hofgeismar nahtlos an die gute Hinrunde an. Die Eintracht war zwar mit dem 8:8 gegen Schlusslicht Höchst/Nidder II nicht voll zufrieden, machte den Punktverlust aber mit dem 9:4-Coup gegen Kirtorf-Ermenrod mehr als wett.

Personallage

Das von Petr Wasik angeführte Gastgeber-Sextett hat seine Nummer drei, Stas Blumhardt, zur Verfügung. Und kann damit in Bestbesetzung antreten. Die Eintracht muss ohne ihren verhinderten Spitzenmann Dirk Heimel auskommen. Damit rückt Thilo Leis ins vorderen Paarkreuz. Thomas Jung muss in der „Mitte“ ran und für das untere Paarkreuz ein Ersatzmann aus der „Dritten“ gefunden werden, da die „Zweite“ auch im Einsatz ist.

Favoritenrolle

Liegt eindeutig beim Ex-Oberligisten, der das Hinspiel mit 9:2 gewann. Für den Aufsteiger konnten dabei nur Philipp Imberger gegen Mateusz Kaszuba und Thilo Leis gegen Ersatzmann Beinhauer je ein Einzel gewinnen. Leis rechnet „erneut mit einer klaren Angelegenheit“. Ein bis zwei Gegenpunkte seien möglich. Sebastian Pfaff will mit einem Sieg die weiße Weste der Besser verteidigen.

Revancheduell

Im Spitzenpaarkreuz wird Besses Kaszuba versuchen, sich für die überraschende 2:3-Niederlage gegen Philipp Imberger zu revanchieren. Anschließend gab der Pole nur noch zwei Einzel ab und steht jetzt mit 13:3-Einzelbilanz glänzend da.

Überraschungsfaktor

Könnten die Doppel sein. Der Vergleich spricht allerdings für die Edermünder, die in der Hinrunde mit 20:7-Siegen den Liga-Top-Wert setzten und in der Rückrunde mit 6:0-Bilanz unbezwungen sind. Die Edertaler büßten zwar etwas von ihrer einstigen Doppelstärke ein (Hinrunde: 13:16, Rückrunde 4:3), sind aber für eine Überraschung gut.

Von Reinhold Döring

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