Tischtennis-Hessenliga: Souveräne Leistung von Bey – Zimmermann in Bestform

Morschen und Felsberg stark

Andy Zimmermann

Schwalm-Eder. Die TTG Morschen/Heina rückt durch den 8:1-Sieg über SV Viktoria Nieder-Ofleiden wieder in die erweiterte Spitzengruppe der Tischtennis-Hessenliga der Damen vor. Bei den Männern überraschte Eintracht Felsberg mit einem 9:7-Coup gegen den SVH Kassel II.

Hessenliga Damen:

TTG Morschen/Heina – SV Viktoria Nieder-Ofleiden 8:1. Die TTG-Damen waren nie in Gefahr, sich am Schlusslicht die Finger zu verbrennen. „Ein souveräner Sieg unseres Teams, mit einer starken Leistung der kurzfristig als Ersatz eingesprungenen Andrea Weinrich“, zeigte sich Kapitän Lisa Ellrich zufrieden. Lediglich ein Doppel konnten die Gäste zu Beginn durch Stork/Anton im Entscheidungssatz mit 11:9 gewinnen. Doch das glichen die Bey-Schwestern mit einem 3:0-Sieg über Dörr/Böttner sofort aus.

In den Einzel-Duellen reihten die Morschenerinnen dann Sieg an Sieg. Allen voran Top-Akteurin Annabelle Bey, die weder beim 3:0-Erfolg gegen Michaela Stork noch beim 3:0-Erfolg gegen Sarah Anton größere Mühe hatte. Auch Lisa Ellrich setzte sich glatt in drei Sätzen gegen Stork durch, musste aber gegen Ofleidens-Nummer eins Anton erst einmal zwei enge Sätze (12:10, 13:11) absolvieren, um dann den dritten Durchgang mit 7:11 abzugeben, ehe sie schließlich mit 11:5 die Oberhand behielt.

Das einzige Fünf-Satz-Einzel des Tages absolvierte die routinierte Bezirksoberliga-Spielerin Andrea Weinrich beim 3:2 (11:9, 11:3, 5:11, 5:11 und 11:4)-Erfolg über Nadja Dörr. Gegen die gleiche Kontrahentin setzte Malena Bey, zuvor 3:0-Siegerin gegen Anke Böttner, den Schlusspunkt mit 3:1(15:13,11:8.10:12,11:8).

Hessenliga-Nord Herren:

TSV Eintracht Felsberg – SVH Kassel II 9:7. Im Schlussdoppel sicherten Zimmermann/Imberger mit einem 3:1 (11:8, 8:11,11:4, 11:9)-Sieg über Scherb/Foehl den knappen Eintracht-Erfolg im Nordhessen-Derby. Schon eingangs hatten die Edertaler durch Zimmermann/Imberger (3:1 gegen Sorger/Chen) und Leis/Jung (3:1 gegen Luck/Jeschik) Vorteile. „Die Doppelstärke und ein Andy Zimmermann in Bestform haben uns gerettet“, so Kapitän Thilo Leis, der durch den Ausfall von Tonn kurzfristig doch auf den verletzten Dirk Heimel (0:3 gegen Foehl,1:3 gegen Scherb) setzen musste. Da im Top-Paarkreuz auch Philipp Imberger (2:3 gegen Scherb, 0:3 gegen Foehl) leer ausging, war es umso wichtiger, dies dahinter wettzumachen. Zimmermanns überzeugende Siege im mittleren Paarkreuz gegen Thomas Luck (3:1) und Björn Sorger (3:0) waren daher eminent wichtig. Leis hatte dort Sorger ebenfalls mit 3:1 im Griff, vergab aber eine 2:0-Führung gegen Luck und zog im Entscheidungssatz mit 9:11 den Kürzeren.

Im dritten Paarkreuz trumpfte Thomas Jung (3:0 gegen Chen, 3:1 gegen Jeschik) auf und Holger Ebert (0:3 gegen Jeschik) bewies im vorentscheidenden letzten Einzel mit 3:2 (14:12 im 5. Satz) gegen den Chinesen Xinyi Chen Nervenstärke. (zrh) Foto: Kaiewicz

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