Oberligist Besse gegen Gießen und Fehlheim nicht chancenlos – Wasik wieder fit

Optimismus beim TSV

Fit und voller Tatendrang: TSV-Spitzenspieler Petr Wasik. Foto: Kasiewicz

Edermünde. In der Tischtennis-Oberliga stellen sich beim TSV Besse mit dem Gießener SV (Sa. 18 Uhr) und dem VfR Fehlheim (So. 14 Uhr) zwei besser postierte, aber nicht unangreifbare, Mannschaften vor. Der noch sieglose Aufsteiger geht durchaus zuversichtlich in die beiden Partien, zumal er personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Spitzenmann Petr Wasik hat die Handverletzung aus dem Derby gut weggesteckt und geht erstmals in dieser Saison mit positiver Bilanz (7:5) ins Spiel. Alle anderen Stammspieler sind fit, wobei geplant ist, dass Stas Blumhardt nur eine Partie bestreitet und in der anderen Moritz Beinhauer zu seinem zweiten Einsatz kommt. „Gegen wen ist noch offen“, erklärt Kapitän Sebastian Pfaff, der die etwas größeren Chancen gegen den Gießener SV sieht, der bisher immer ohne den an zweiter Position gemeldeten Chinesen Xiaojun Zhu und ohne Igor Maruk (Nummer fünf) angetreten ist.

Und dennoch 6:6-Punkte auf dem Konto hat. Auch dank ihres überragenden Top-Akteurs Milosz Przybylik. Seinen Kontrahenten kennt Besses Mateusz Kaszuba bestens, denn er reist oft gemeinsam mit seinem Landsmann aus Polen an und wieder zurück. Der Gießener-Neuzugang, zuvor für Ligakonkurrent Braunfels am Tisch, hat mit 10:2-Bilanz glänzend eingeschlagen. „Gegen ihn hat Mateusz normalerweise keine Chance, wohl aber gegen die Nummer zwei Adam Janicki“, meint Teamchef Manfred Pfaff.

Weitere Leistungsträger der Uni-Städter sind die „Mittelmänner“ Mohamed Gaber Elzaher und Samuel Preuss sowie im dritten Paarkreuz Dieter Buchenau, der im Seniorenbereich schon manches Duell mit Peter Beck ausgefochten hat.

Der VfL Fehlheim, der seine einzige Niederlage mit 4:9 gegen Gießen bezog, ist nicht zum ersten Mal in der Edermünder Bilsteinhalle zu Gast. Vor drei Jahren stellte sich das Team aus dem Bensheimer Stadtteil als Hessenliga-Vizemeister bei den Relegationsspielen zur Oberliga vor und zog damals gegen das TSV-Sextett den Kürzeren. Ein Jahr später klappte es mit dem Aufstieg. Aktuell zählt der Tabellenvierte zum Kreis der Meisterschaftsanwärter, ist aber nicht sorgenfrei. Mit dem indischen Auswahlspielers Arjun Ghosh gelang es einen neuen Top-Akteur zu verpflichten, der bisher wenig spielte (2:2).

Dafür sprang Andrej Bondarev mit 9:1-Siegen als Leitwolf in die Bresche. Auch hinter dem Einsatz des zweiten Inders Nitin Thieruvengadam steht ein Fragezeichen. Zudem fällt auch noch Malte Grüner aus.

Von Reinhold Döring

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