Tischtennis: 13-jährige Schülerin aus Niestetal gewinnt souverän Bundesranglistenturnier Top 24

Sophia Klee demonstriert Stärke

Den Ball im Blick: Sophia Klee verliert beim Top-24-Bundesranglistenturnier nicht einen Satz. Foto:  Steinbrenner

Wiesbaden. Sie ist und bleibt das Maß aller Dinge im deutschen Schülerinnen-Tischtennis: Sophia Klee vom Regionalligisten SC Niestetal hat ihre Vormachtstellung beim Top-24-Bundesranglistenturnier in Wiesbaden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sechs Wochen nach dem Triumph beim Top 48 in Ochtrup war die 13-Jährige auch in der hessischen Landeshauptstadt nicht zu besiegen. Und mehr noch: In ihren sieben Partien gab Klee nicht einen Satz ab.

Dementsprechend groß war anschließend die Freude. „Es hat alles gut geklappt“, sagte die amtierende Deutsche Schüler-Einzelmeisterin bescheiden und war nach der Zwei-Tages-Veranstaltung „hoch zufrieden“.

Im Anschluss an den souveränen Gruppensieg und den jeweils mühelosen 3:0-Erfolgen gegen Annett Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen), Sophia Deichert (RV Viktoria Wombach), Hannah Schönau (TTC 1950 Mariaweiler), Jana Porten (TSG Kaiserslautern) und Ramona Betz (NSU Neckarsulm) setzte Sophia Klee ihre Siegesserie auch in der Endrunde fort. Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des Top-48-Endspiels gegen Anastasia Bondareva vom VfR Fehlheim. „Das war ein spezielles Spiel, denn wir beide sind sehr gut befreundet.“ Doch auch in dieser Partie ließ Klee nichts anbrennen und siegte mit 13:11, 16:14 und 11:9.

Im Endspiel gegen die wiedergenesene Wenna Tu (NSU Neckarsulm) drohte nach den gewonnenen ersten beiden Durchgängen (11:4, 11:7) der erste Satzverlust. Doch auch durch einen 6:10-Rückstand ließ sich das Talent aus Niestetal nicht aus der Ruhe bringen und behielt noch mit 12:10 die Oberhand. Dank des Turniersiegs hat Sophia Klee mühelos die Fahrkarte zum Top-12-Bundesranglistenfinale in das bayerische Elsenfeld (18./19. Februar 2017) gelöst.

Sechster Platz für Schmidt

Mit dabei sein wird dann auch – bei den Jungen – Tom Schmidt. Der Oberligaspieler der SVH Kassel zeigte eine sehr starke Leistung und kam auf den sechsten Platz. „Ich wollte unter die ersten Zwölf kommen. Jetzt bin ich beim Top 12 dabei – der Wahnsinn“, sagte der 17-Jährige. Gleich zweimal – in der Vor- und in der Platzierungsrunde – gelang es Schmidt, Top-48-Sieger Jonah Schlie (TSV Lunestedt) zu bezwingen. „Ich bin zur Zeit gut in Form“, freute sich der Nordhesse. Beim Top 12 möchte Schmidt nun „einfach nur gut spielen“.

Weniger erfolgreich verlief dagegen das Top 24 für Sarah Grede. Nach nur einem Sieg in der Vorrunde und dem schlechteren Satzverhältnis reichte es für die Nachwuchsspielerin der Kasseler Spvgg. Auedamm nur zum letzten Rang in der Gruppe.

Von Marco Steinbrenner

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