Tischtennis: Regionalliga-Aufsteiger SC Niestetal fertigt Münster deutlich mit 8:2 ab

Traumstart gegen Mitfavoriten

Siegten mit dem SC Niestetal zum Regionalliga-Auftakt: Sophia Klee (links) und Katharina Morbitzer. Foto:  Schachtschneider/nh

Niestetal. Das hatten sich die Frauen des Regionalligaaufsteigers SC Niestetal sicherlich schwerer vorgestellt. Mit 8:2 fertigten die Nordhessinnen zum Ligastart den Mitfavoriten DJK Blau-Weiß Münster an deren Tischen ab.

Auf diesen tollen Erfolg kann der Sportclub nun aufbauen und mit viel Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen.

Von Beginn an zeigten die Niestetalerinnen, wer in der Sporthalle das Sage hat. Beide Doppel von Morbitzer/Moor und Klee/Ciepluch gingen deutlich an den SC. In den Einzelbegegnungen hatte lediglich Katharina Morbitzer zweimal das Nachsehen gegen die südhessischen Spitzenspielerinnen Lena Krapf und Svenja Müller. Die Deutsche Schülerinnenmeisterin Sophia Klee ließ gegen die gleichen Akteurinnen ihr ganzes Können aufblitzen und gab nur gegen Krapf einen einzigen Satz ab.

Im hinteren Paarkreuz waren die Spiele zunächst etwas enger. Ekaterina Moor hatte das Glück auf ihrer Seite beim 12:10 im Entscheidungssatz gegen Natascha Gwosdz, und Janina Ciepluch siegte nach unterlegenem ersten Satz noch mit 11:7, 12:10 und 13:11 gegen Anna Heeg. In ihren zweiten Begegnungen siegten beide im vierten Satz mit 11:9, sodass der 8:2-Erfolg auch in dieser Höhe für den Sportclub voll verdient war.

Reserve verliert deutlich

Als einziges nordhessisches Spitzenteam, musste die Regionalligareserve des SC Niestetal beim 2:8 gegen den Mitaufsteiger in die Oberliga, TTC Staffel II, eine besonders in der Höhe unerwartete Niederlage einstecken. Ob mit ihrer Topspielerin Vanessa Wenzel, die nicht antreten konnte, mehr drin gewesen wäre, scheint fraglich.

So blieb es bei einem knappen Fünfsatzsieg von Anna-Lena Scherb gegen Blanchet und einem klaren Dreisatzerfolg von Julia Klee gegen Feigen. Pech hatte Jana Schorstein gegen die Naumburgerin Lisa-Maylin Stickel (Nummer 1), als sie bei einer 2:1-Satzführung den vierten Satz mit 11:13 nur knapp abgeben musste und auch im Entscheidungssatz unterlegen war. (nb)

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